Auf Speed

Hennessey Performance hat mit dem Venom GT einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt. Es war nicht die erste Bestmarke, die der Sportwagen fĂĽr sich beansprucht

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  • tsc

Sealy (USA), 5. April 2013 – Hennessey Performance hat mit dem Venom GT einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt. Es war nicht die erste Bestmarke, die der Sportwagen für sich beansprucht.

Ort des Geschehens war der Luftwaffen-Stützpunkt in Leemore in den USA. Nur unweit der größten Flotte an F/A-Kampfjets der Welt raste der Venom GT auf der rund 4,7 Kilometer langen Start- und Landebahn auf 427,6 km/h. Hennessey-Chef Don Goldman sprach sogar davon, dass auf einer längeren Strecke eine noch höhere Geschwindigkeit drin gewesen wäre. Im Juli 2010 erreichte ein Bugatti Veyron Super Sport auf der VW-Teststrecke in Ehra-Lessien zwar 431 km/h, allerdings werden die Fahrzeuge der Serienfertigung elektronisch bei Tempo 415 abgeregelt.

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Hennessey Performance hat mit dem Venom GT eine Bestmarke für das schnellste käufliche Straßenfahrzeug mit Serienzulassung gesetzt.

Den Rekord für den schnellsten Sprint auf Tempo 300 holte der Venom GT ebenfalls in diesem Jahr. Mit einer Zeit von 13,63 Sekunden steht der auf der Lotus Elise basierende Supersportler in der kommenden Ausgabe des Guinness Buch der Rekorde. Zusätzlich stellte das Hennessey-Team auch einen inoffiziellen Rekord für den Sprint auf 200 Meilen pro Stunde (321,87 km/h) auf. Hier wurde eine Zeit von 14,51 Sekunden erreicht. Der bisherige Rekordhalter – ein Koenigsegg Agera R – benötigte 17,68 Sekunden. Der Bugatti Veyron Super Sport spurtete mit 22,2 Sekunden sogar ganze 7,7 Sekunden langsamer als der Venom GT.

Der Venom GT wird von einem Siebenliter-V8 angetrieben. Die Höchstleistung beträgt 1261 PS und das maximale Drehmoment liegt bei 1564 Nm. Bei einem Gewicht von 1244 Kilogramm muss jedes PS nur rund ein Kilogramm schleppen. Ein manuelles Sechsgang-Getriebe überträgt die Kraft auf die Hinterräder. Seit 2010 fertigt Hennessey den Venom GT in einer Kleinserie. Insgesamt sollen nur 29 Fahrzeuge gebaut werden, ein Drittel soll schon verkauft sein. Die Preise beginnen bei umgerechnet mindestens 1,07 Millionen Euro. (imp)