Dieselpartikelfilter-Förderung läuft bald endgültig aus
Die staatlichen Fördermittel für den Einbau von Dieselpartikelfiltern sind demnächst ausgeschöpft. Laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), das die Zuschüsse steuert, standen am Freitag noch rund 2,5 Millionen Euro zur Verfügung
Die staatlichen Fördermittel für den Einbau von Dieselpartikelfiltern sind demnächst ausgeschöpft. Laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), das die Zuschüsse steuert, standen am Freitag noch rund 2,5 Millionen Euro zur Verfügung, genug für die Förderung von nur mehr etwa 9800 Nachrüstungen. Das Programm zur Nachrüstung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen war vom Bund bis Ende des Jahres verlängert worden, der Zuschuss von 330 auf 260 Euro gekürzt. Dennoch werden die Mittel laut Bafa wohl „nur noch für bis April 2013 eingehende Anträge reichen“.
Über den hohen Zuspruch freut sich Dr. Arnold Wallraff, Präsident des Bafa: „Die Nachfrage hat unsere Erwartungen übertroffen. Für 2012 hatten wir Fördermittel für 90.000 Nachrüstungen, jedoch 150.000 Anträge. In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ist es uns gelungen, zum Jahreswechsel auch noch die Zuschüsse für die restlichen Anträge auszuzahlen.“
Allen Interessierten, die noch 2013 den Zuschuss von 260 Euro für einen Rußpartikelfilter erhalten wollen, rät Dr. Wallraff, sich rasch um den Einbau und die Antragstellung zu kümmern: „Anträge, die nach Ausschöpfung der verfügbaren Mittel eingehen, können leider nicht mehr berücksichtigt werden“, so der Präsident des BAFA. „Es gilt das Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“
Die Voraussetzungen der Förderung sind in der Richtlinie zur Förderung des nachträglichen Einbaus von Partikelminderungssystemen bei Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen mit Selbstzündungsmotor vom 5. Juli 2012 geregelt.
Das Online-Antragsformular sowie eine Übersicht zu den verfügbaren Fördermitteln finden Sie auf der Internetseite des Bafa unter www.bafa.de > Weitere Aufgaben > Partikelminderungssysteme. Dort sind auch weitere Informationen zum Förderprogramm veröffentlicht. (fpi)