Bericht: O2 mit UMTS-Ausbau in Großbritannien hinter dem Plan

Die Aufsichtsbehörde Office of Communications droht bereits mit einer Kürzung der Lizenzdauer.

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Der UMTS-Ausbau bei dem britischen Ableger von O2 hinkt laut einem Bericht des britischen Magazins telecoms dem Plan hinterher. Bis zum Ende des vergangenen Jahres sollten die Netzbetreiber mindestens 80 Prozent der Bevölkerung mit UMTS-Diensten versorgen, O2 erreicht nach dem Bericht jedoch nur eine Abdeckung von knapp 76 Prozent. Die Aufsichtsbehörde "Office of Communications" soll bereits eine Verwarnung an den Netzbetreiber geschickt haben.

Sollte O2 bis Ende Juni nicht die geforderte Abdeckung vorweisen können, wolle die Behörde die Dauer der Lizenz um vier Monate kürzen, berichtet das Magazin weiter. Statt Ende 2021 müsste O2 die Netze dann bereits Anfang September des Jahres abschalten. Dies entspräche einer Vertragsstrafe in Höhe von rund 40 Millionen britischen Pfund. Der Poker um die Lizenzen kostete O2 2000 rund vier Milliarden Pfund. (ll)