Zondamaschinenbau
Der Sondermaschinenbau im Bereich Supersportwagen des Horacio Pagani - wenn man "kleine Kleinserie" mal großzügig so übersetzt - liefert immer wieder erstaunliches. Mit dem Zonda Revolución in Kleinstserie soll das Kapitel "Zonda" nun geschlossen werden.
Modena (Italien), 5. Juni 2013 – Was haben der VW Passat, der Zastava Yugo und der Pagani Zonda gemeinsam? Sie sind nach Winden benannt. Wie dem auch sei, der Sondermaschinenbau im Bereich Supersportwagen des Horacio Pagani - wenn man "kleine Kleinserie" mal großzügig so übersetzt - liefert immer wieder Erstaunliches. Seine Zondas erreichten achtbare Spitzenzeiten auf der Nürburgring-Nordschleife: 6:47 Minuten schaffte die Rennversion Zonda R, und selbst die straßentaugliche Variante Zonda F Clubsport liegt mit 7:24 Minuten noch weit vorne. Als Krönung und Abschluss der Baureihe bringt Pagani nun den Zonda Revolucion. Pagani will mit dem Revolución sowohl durch Spitzenleistung auf der Rennstrecke als auch durch Exklusivität in einer Autosammlung begeistern. Beides nicht eben preissenkende Faktoren, jeder der fünf gebauten Pagani Zonda Revolución ist bereits für rund 2,6 Millionen Euro verkauft.
748 PS für die Tonne
Für die guten Fahrleistungen musste Gewicht gespart werden: Die 1070 Kilogramm des Revolución hat der Konstrukteur vor allem durch die Monocoque-Bauweise aus Titan und Kohlefaser erreicht. Das klingt nicht spektakulär, allerdings wird der Supersportwagen von einem nicht eben leichten Sechsliter-V12 von AMG-Mercedes angetrieben, aus dem Pagani und seine Männer 800 PS plus 730 Nm Drehmoment herauskitzeln. Auf die Tonne umgerechnet 748 PS.
Zondamaschinenbau (14 Bilder)

Extrem selten und extrem teuer: Pagani legt zum Produktionsende den Zonda Revolucion auf.
Schnelle Millisekunden
Das sequenzielle Sechsgang-Getriebe soll Gangwechsel in "20 Millisekunden" schaffen (die ingenieursmäßige Angabe in Millisekunden klingt schnell, "zwei Hundertstelsekunden" wäre zwar vollauf genug, nur, dass man dann halt nicht mehr ganz so schnell klingt.