Chevrolet Camaro mit Facelift

Chevrolet leistet sich den Luxus von zwei Sportwagen im Sortiment: Corvette und Camaro sind schon geraume Zeit parallel auf dem Markt. Der Camaro kommt in leicht überarbeiteter Fassung noch in diesem Jahr nach Deutschland

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Von
  • rhi

Rüsselsheim, 10. Juni 2013 – Der Name Chevrolet hat für Opel-Fans in den vergangenen Jahren einen leicht schalen Beigeschmack bekommen, bietet die amerikanische Marke doch vielfach die Technik der deutschen Tochter-Firma unter anderem Etikett billiger an. Doch neben den "Kopien" bietet Chevrolet auch spannende Sportwagen wie die Corvette oder den Camaro an. Letzterer wurde für den US-Markt gerade überarbeitet, Ende des Jahres soll auch die Europa-Version ein Facelift bekommen.

Geändert wurde am Camaro unter anderem der Frontgrill: Während die obere Partie künftig schmaler ist, ist der untere Bereich niedriger und breiter. Öffnungen in der Fronthaube sollen für einen kühleren Motorraum sorgen und den Auftrieb im Bereich des Vorderwagens reduzieren. Am deutlichsten sind die Änderungen am Heck, hier sorgen horizontale Rückleuchten und ein Heckdiffusor für eine neue Optik.

Chevrolet Camaro mit Facelift (8 Bilder)

Mit einer leicht geänderten Optik wird der Chevrolet Camaro demnächst auch in Deutschland verkauft.

Im Innenraum ist künftig das vernetzte MyLink-System mit Sieben-Zoll-Touchscreen, Rückfahrkamera und Spracherkennung serienmäßig. Gegen Aufpreis bietet Chevrolet ein Navigationssystem und ein farbiges Head-up-Display an. Ein weiteres Extra für die Coupéversion des Camaro sind elektrisch verstellbare Sportledersitze von Recaro. Bei den Motoren bleibt alles beim Alten: Mit Sechsgang-Schaltung leistet der 6,2-Liter-V8 432 PS, mit Automatik sind es 405 PS. Wie gehabt gibt es den Camaro als Coupé und Cabrio, die Preise beginnen wie bisher bei 39.990 Euro. Die leicht veränderte Version des Sportwagens soll noch in diesem Jahr in den Handel kommen. (imp)