HP gliedert Voodoo-Spiele-PCs in seine Endkundensparte ein

Mit den Rechnern der Serie "Blackbird - Voodoo DNA" hatte Hewlett-Packard Computerspieler bisher über eine separate Sparte bedient. Die Vermarktung der PCs soll künftig mit den Linien "Compaq Presario" und "HP Pavilion" zusammengelegt werden.

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Die anspruchsvolle Klientel der Computerspieler bedient Hewlett-Packard bisher exklusiv mit seiner Rechnerserie Blackbird über eine eigene Geschäftssparte. Die Systeme tragen außerdem den Schriftzug Voodoo DNA, der auf ihre ursprüngliche Herkunft verweist: im Herbst 2006 hatte HP den Game-PC-Hersteller VoodooPC übernommen und war dabei dem Vorbild seines schärfsten Konkurrenten Dell gefolgt, der mit Alienware eine eigene Spiele-PC-Sparte aufgebaut hatte.

Dell wurde dann aber mit der Rechnerreihe XPS auch unter der eigenen Marke im Gaming-Segment aktiv, entschloss sich jedoch kürzlich, die Vermarktung von PCs für Spieler komplett auf das Tochterunternehmen Alienware auszulagern. Bei HP erfolgte die Vermarktung der Voodoo-Systeme seit der Übernahme des Herstellers über eine eigenständige Geschäftssparte. Diese soll jetzt allerdings aufgelöst werden und die Spiele-PCs Teil der weltweiten Consumer-Produktlinie von HP werden. "Das bedeutet, dass die Voodoo-Produkte für Kunden künftig leichter zu bekommen sind und von der Stärke des gesamten HP-Vertriebs und -Marketings profitieren können", erklärte HPs CTO Rahul Sood – der Gründer von VoodooPC – in seinem Blog. Für die bestehende Voodoo-Kundschaft seien keine spürbaren Veränderungen zu erwarten, Service und Support für die Rechner würden wie gewohnt weitergeführt, versichert HP. (map)