Rundumschlag
Die Kosten fürs mobile Surfen schrecken nicht mehr ab, und die Auswahl an passenden UMTS-Handys ist groß. Zahlreiche Organizer- und Multimediafunktionen runden die Ausstattung der Mobiltelefone ab.
Den größten Mehrwert bringen UMTS-Handys ihren Besitzern wegen des schnellen, mobilen Internetzugangs. 3G-Mobiltelefone zeigen nicht nur Webseiten zügig an, sondern empfangen und versenden auch E-Mails und Multimedia-Nachrichten. Sie laden MP3-Musik in annehmbarer Zeit von den Webshops der Online-Anbieter und taugen mittels Zweitkameras über dem Display zum Videofonieren – mit Telefonieren allein sind sie unterfordert.
Per Bluetooth oder USB-Kabel mit dem Notebook verbunden, lassen sich nahezu alle UMTS-Telefone als Funkmodems einsetzen, um mobile Rechner unterwegs mit Internetdiensten zu versorgen, angefangen vom bequemen Surfen mit dem bevorzugten Browser über E-Mail und Instant Messenger bis zum sicheren Zugang zum Firmennetz via VPN (Virtual Private Network). Dabei überträgt das UMTS-Netz maximal 384 kBit/s brutto; mit dem Datendienst HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) theoretisch sogar 3,6 MBit/s – allerdings nur in Empfangsrichtung. In der Praxis erreicht man Durchsätze von über 40 KByte/s bei UMTS, mit HSDPA sind es sogar 300 KByte/s und mehr. Die Netzbetreiber bieten seit einiger Zeit zudem bezahlbare Datentarife an, selbst Flatrates wie die von Base gibt es schon für 25 Euro (siehe Kostenfaktor mobiles Internet).
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Rundumschlag
Die Auswahl an Handys und Smartphones für das UMTS-Netz ist mittlerweile riesig: Allein die vier deutschen Netzbetreiber haben zurzeit rund 50 verschiedene Modelle im Angebot – nicht mitgerechnet UMTS-Funkmodems für die Kartenslots der Notebooks und Surfboxen mit USB-Anschluss [2]. In diesem Test stellen wir Handys mit proprietärer Firmware vor. Smartphones mit Betriebssystemen wie Symbian OS oder Windows Mobile und erweiterten Organizer- und Businessfunktionen folgen in einigen Wochen. Insgesamt 18 UMTS-Modelle mit Bluetooth-Schnittstelle, MP3-Spieler und Megapixel-Kamera fanden den Weg in die Redaktion.