Familienzusammenführung

Seit ziemlich genau vier Jahren ist der Skoda Yeti im Programm und hat sich gut geschlagen. Mehr als 260.000 Stück konnte Skoda seitdem absetzen. Auf der IAA wird nun ein Facelift des SUVs vorgestellt. Noch in diesem Jahr sollen die ersten, überarbeiteten Yetis ausgeliefert werden

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Mlada Boleslav (Tschechien), 14. August 2013 – Seit ziemlich genau vier Jahren ist der Skoda Yeti im Programm und hat sich gut geschlagen. Mehr als 260.000 Stück konnte Skoda seitdem absetzen. Auf der IAA wird nun ein Facelift des SUVs vorgestellt. Noch in diesem Jahr sollen die ersten, überarbeiteten Yetis ausgeliefert werden.

Besitzer des bisherigen Yetis müssen sich nicht grämen, denn die Neuerungen sind hauptsächlich optischer Natur. Die Front gleicht nun anderen Skoda-Modellen wie dem Rapid oder dem Octavia. Es braucht nicht viel Fantasie, um sich den neuen Fabia vorzustellen, der wohl im Frühjahr 2014 präsentiert wird. Auch am Heck des „neuen“ Yeti lassen sich Ähnlichkeiten mit der restlichen Mannschaft ausmachen. Die kantige Nummerschildeinfassung ist schon von Rapid, Octavia und dem ebenfalls gerade überarbeiteten Superb bekannt.

Familienzusammenführung (19 Bilder)

Mit dem Facelift wird der Skoda Yeti vorn deutlich kantiger.

Wie den VW Tiguan wird künftig auch den Yeti in zwei Ausstattungsversionen geben, die sich optisch deutlich voneinander unterscheiden. Der Kunde hat dann die Wahl zwischen City- und Offroad-Look. Beide wirken kantiger als das bisherige Design, was dem Wagen unserer Auffassung nach gut steht. Etwas schlitzohrig spricht Skoda in seinem Presse-Begleittext von neu gestalteten Scheinwerfern, die erstmals gegen Aufpreis als Bi-Xenon-Leuchten mit LED-Tagfahrlicht zu haben sind. Neu ist dabei aber nur das integrierte Tagfahrlicht, Bi-Xenon-Scheinwerfer gab es auch bisher schon.

Abgesehen vom neuen Lenkrad sind die Veränderungen im Innenraum kaum zu sehen. Neue Sitzbezüge und Dekorleisten werden den meisten Interessenten wohl nur im direkten Vergleich mit dem bisherigen Modell auffallen. Komplett neue Akzente setzt das Interieur jedenfalls nicht. Dafür erhält der Yeti als erster Skoda überhaupt eine Rückfahrkamera. Das SUV gehört zwar nicht zu den extrem unübersichtlichen Autos, doch nicht nur ältere Menschen werden diese Erweiterung des Blickwinkels zu schätzen wissen. Ein ebenfalls neuer Parklenkassistent kann rückwärts quer wie längs ein-, aus Längslücken auch wieder ausparken. Offen ist derzeit noch, ob er dabei selbst den Querverkehr beobachtet oder der Fahrer dort selbst eingreifen muss.