Gumpert: Keine Zukunft für den Sportwagenbauer

Die Hoffnung auf eine Zukunft für den Altenburger Sportwagenbauer Gumpert hat sich zerschlagen. Noch im Frühjahr 2013 waren der Einstieg eines neuen Investors und ein neues Modell angekündigt worden. Doch der Interessent habe den vereinbarten Kaufpreis nicht zahlen können

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(Bild: Hersteller)

Die Hoffnung auf eine Zukunft für den Altenburger Sportwagenbauer Gumpert hat sich zerschlagen. Noch im Frühjahr 2013 waren der Einstieg eines neuen Investors und ein neues Modell angekündigt worden. Doch der Interessent habe den vereinbarten Kaufpreis nicht zahlen können, sagte Insolvenzverwalter Görge Scheid am Donnerstag. Zudem seien erhoffte Aufträge ausgeblieben. Deswegen wurde den zuletzt noch 19 Mitarbeitern gekündigt und die Produktion Mitte Juni eingestellt. Medienberichten zufolge belaufen sich die Forderungen auf 1,7 Millionen Euro.

Die Firma war 2004 vom langjährigen Audi-Manager Roland Gumpert gegründet worden. Seither wurde dort der Sportwagen Apollo in Handarbeit hergestellt. Ganz aufgeben will Scheid jedoch noch nicht: „Ich verhandle mit zwei potenziellen Investoren.“ Nähere Angaben wollte er dazu nicht machen. (dpa) (mfz)