Freude beim Sparen

Im Porsche Panamera ist der Diesel seit 2011 im Angebot, bislang aber eher mit mäßigem Erfolg. Rund 15 Prozent der ausgelieferten Panamera hatten den Diesel unter der Haube. Nach nur 2,5 Jahren bessert Porsche den Selbstzünder nun nach

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Stuttgart, 3. September 2013 – Im dominierenden Geschäft mit Flottenkunden kommt keine Oberklasse-Limousine in Deutschland ohne Dieselmotor aus – selbst Maserati trägt dem inzwischen Rechnung. Im Porsche Panamera ist der Diesel schon seit 2011 im Angebot, bislang aber eher mit mäßigem Erfolg. Rund 15 Prozent der ausgelieferten Panamera hatten den Diesel unter der Haube. Nach nur 2,5 Jahren bessert Porsche den Selbstzünder nun nach.

Der neue V6 leistet 300 PS und 650 Nm deutlich mehr als sein Vorgänger. Der war mit 250 PS und 550 Nm angegeben. Vom alten Motor wurden lediglich die Grundabmessungen übernommen. Vor allem die beweglichen Teile wie Kurbeltrieb und Kolben sind neu konstruiert und dimensioniert. Porsche kombiniert den Motor erstmals mit einem wassergekühlten Turbolader. Der soll mehr Luftdurchsatz ermöglich. Dazu wurde der maximale Ladedruck um 0,5 auf drei bar gesteigert. Auch der neue Motor erfüllt nur die Euro-5-Norm.

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Neuer Diesel für den Porsche Panamera: Künftig sorgt ein 300 PS starker Dreiliter-V6 für flotte Fahrleistungen.

Die serienmäßige Achtgangautomatik ist in den ersten vier Gängen kürzer übersetzt, die Achse dafür etwas länger, was Lärm und Verbrauch auf der Autobahn senken soll. Wie gehabt wird es den Diesel nach aktueller Planung nur zusammen mit Hinterradantrieb geben. Für eine bessere Traktion spendiert man das bisher den Benzinern vorbehaltene Porsche Torque Vectoring Plus (PTV Plus). Es besteht aus einer elektronisch geregelten, vollvariablen Hinterachs-Quersperre und Bremseingriffen an den Hinterrädern. Dickere Stabilisatoren sollen das Handling verbessern.

Mit 6,0 statt 6,8 Sekunden für den Sprint auf Tempo 100 und einer Höchstgeschwindigkeit von 259 statt 244 km/h ist der der Panamera etwas flinker als bisher. Der Verbrauch ist zumindest im NEFZ nicht nennenswert gestiegen: Statt 6,3 sollen es in diesem Zyklus nun 6,4 sein. Dafür langt Porsche an anderer Stelle kräftig zu. Den alten Diesel gibt es aktuell ab 81.849 Euro, für den Nachfolger müssen mindestens 85.300 Euro bezahlt werden. (mfz)