Neues von Apple Maps: Ärger in Alaska und "geheimes" Web-Projekt
Im nördlichsten Bundesstaat Amerikas soll die iOS-Kartenanwendung Autofahrer kurzzeitig auf den Rollweg eines kleinen Flughafens geschickt haben – der Fehler wurde mittlerweile behoben. Apple sucht unterdessen nach Web-Designern für Maps.
Skandalmeldungen rund um Apples Kartenanwendung für iOS waren in den letzten Monaten ausgeblieben, doch nun kommt eine frische aus Amerikas nördlichstem Bundesstaat: Wie der Lokaldienst AlaskaDispatch bereits in der vergangenen Woche berichtete, lenkte der Maps-Dienst Autofahrer zwischenzeitlich auf den Rollweg des Fairbanks International Airport, der vielen Frachtgesellschaften als Tankstopp dient und die lokale Bevölkerung in die "lower 48" bringt. Das Problem sei mittlerweile behoben, berichtet der kanadische TV-Sender CTV, Apple habe die falsche Routenplanung deaktiviert. Zuvor sollen mindestens zwei Fahrer fehlgeleitet worden sein.
(Bild:Â Screenshot via AlaskaDispatch )
Unterdessen arbeitet Apple weiter an Verbesserungen seines Kartendienstes. Wie MacRumors entdeckt hat, sucht der Konzern derzeit einen "Maps Web User Interface Designer", der ein "neues Geheimprojekt" entwickeln und designen soll. Möglicherweise ist damit eine Web-Variante von Apple Maps gemeint. 9to5Mac weiß zudem zu berichten, dass ein Mitbegründer des Start-ups Placebase, das Apple 2009 übernommen hatte, Cupertino mittlerweile verlassen hat. Jaron Waldman soll unter anderem an MapKit und CoreLocation in führender Position gearbeitet haben. (bsc)