Formel 1: Alonso darf wieder fahren
Fernando Alonso darf beim Großen Preis der USA an diesem Wochenende in Austin starten. „Ich bin glücklich, von den Ärzten das OK bekommen zu haben“, teilte der Ferrari-Pilot aus Spanien am Donnerstagabend per Twitter mit
Fernando Alonso darf beim Großen Preis der USA an diesem Wochenende in Austin starten. „Ich bin glücklich, von den Ärzten das OK bekommen zu haben“, teilte der Ferrari-Pilot aus Spanien am Donnerstagabend per Twitter mit. „Ich habe noch einen Tag zur Erholung und tue mein Bestes, um dem Team zu helfen.“ Zur Schonung verzichtete der Formel-1-Star am Donnerstag auf die üblichen Medienrunden vor dem Grand Prix in Texas.
(Bild: Mercedes)
Alonso hatte sich beim zurückliegenden Formel-1-Rennen in Abu Dhabi Rückenverletzungen zugezogen, als er mit seinem Auto bei einem Ausweichmanöver mit hoher Geschwindigkeit über die Randsteine gerast war. Er soll dabei kurzfristig Verzögerungen um das 28-fache seines Körpergewichts ausgesetzt gewesen sein. Alonso war behandelt worden und hatte Schmerzmittel erhalten. Schon zu Beginn der Woche hatte der zweifache Weltmeister signalisiert, dass er wieder fit sei. Vor dem Großen Preis der USA ist Alonso WM-Zweiter mit 217 Punkten. Da der Gesamtdritte in der Fahrer-WM Kimi Räikkönen wegen einer Rückenoperation Lotus in den beiden abschließenden Rennen fehlt, hat der Spanier die besten Chancen, erneut Vize-Weltmeister hinter dem vierfachen Champion Sebastian Vettel zu werden.
Zudem geht es für Ferrari noch um Platz zwei in der Konstrukteurs-WM. Jeder Platz weiter vorn bedeutet für das Team eine höhere Ausschüttung von TV-Geldern aus dem Topf von Bernie Ecclestone. Mercedes, Ferrari und Lotus liegen so dicht beieinander, dass alle noch den zweiten Platz erreichen könnten. Die schlechtesten Chancen dafür hat das Lotus-Team. Es liegt mit 297 Punkten derzeit auf dem vierten Rang und muss in den letzten Rennen auf seinen Star-Piloten Kimi Räikkönen verzichten. So werden wahrscheinlich Mercedes, derzeit mit 334 Punkten auf Platz zwei, und Ferrari, die mit 323 Punkten nur knapp dahinter liegen, dieses Duell unter sich aus machen.
(mit Material der dpa) (mfz)