Einstiegs-Q
Mit dem kompakten SUV Q1, das ab 2016 in Ingolstadt vom Band laufen soll, will Audi seine Produktoffensive fortsetzen. Er entsteht auf Basis des modularen Querbaukastens (MQB), der unter anderem beim A3 und dem VW Golf verwendet wird
- rhi
Ingolstadt, 2. Dezember 2013 – Bei Audi sind mittlerweile 28 Prozent der Verkäufe weltweit SUV, bis 2020 soll dieser Anteil auf mehr als 35 Prozent steigen. Mit SUV verdient man zur Zeit bestens und trotz eines breit gefächerten Angebots solcher Autos bauen es gerade die deutschen Hersteller immer weiter aus. Kein Wunder, dass Audi den schon in Form von Studien angekündigten Q1 nun tatsächlich produzieren wird. Ungewöhnlich ist höchstens, wie früh diese Ankündigung kommt: Das neue City-SUV soll erst 2016 in Serie gehen.
Der Modul-Baukasten erleichtert die Vielfalt
Mit dem Q1, der ab 2016 in Ingolstadt vom Band laufen soll, will Audi seine Produktoffensive fortsetzen. Bis 2020 soll die Palette auf mehr als 60 Audi-Modelle anwachsen. Zur seit 2006 höchst erfolgreichen Q-Familie gehören zur Zeit der Q3, RS Q3, der Q5, SQ5 und der Audi Q7. Der Q1 entsteht laut Audi-Chef Rupert Stadler auf Basis des modularen Querbaukastens (MQB), der unter anderem beim A3 und dem VW Golf verwendet wird.
Einstiegs-Q (7 Bilder)

Eckiger Fünftürer: Mit dieser Skizze gibt Audi einen Vorgeschmack auf den neuen Q1.
Wie der Audi Q1 in Design und in Dimensionen einmal aussehen könnte, zeigte im Herbst 2012 die Studie Crosslane Coupé. Sie war 4,21 Meter lang und damit 17 Zentimeter kürzer als ein Q3. Allerdings dürfte der Serien-Q1 im gegensatz zur Studie hintere Türen bekommen. Alternative Antriebe wie beispielweise ein Plug-in-Hybrid ermöglicht der Technikbaukasten. Allradantrieb dürfte aus Kosten- und Absatzgründen eine Randerscheinung im Q1 bleiben. (imp)