IBM bietet Probeplattform fĂĽr Microsofts HPCS
Gegen GebĂĽhr gibt IBM Nutzern Fernzugriff auf Supercomputer unter Windows HPC Server 2008.
- Ralph HĂĽlsenbusch
Für 99 US-Dollar können Interessenten bei IBM ein Testdrive mit Microsofts Windows HPC (High Performance Computing) Server 2008 mieten und aus der Ferne darauf zugreifen. Die Probefahrt findet auf 14 bis 16 Knotenrechnern mit Intels Multicore-CPUs aus der Xeon-Familie statt. IBM nutzt dazu sein BladeCenter oder seine System-x-Server.
Textdrives sind Teil des IBM-Angebots Computing on Demand, das zu den Cloud Computing Services gehört. Darunter sind Dienste zusammengefasst, die Rechenleistung und Speichervolumen über das Internet oder spezielle Hochgeschwindigkeitsnetze bereitstellen. Die Abrechnung erfolgt in der Regel nach genutzten Stunden. IBM bietet eine Auswahl seiner Supercomputing-Hardware an. Die Rechenzentren in New York und London verfügen über mehr als 56 Terabyte Speicher und 13 000 Prozessoren, teils von Intel (Xeon), teils von IBM (Power).
Außerdem will IBM das Hochleistungssystem zur 3D-Visualisierung Deep Computing Visualisation (DCV) für Nutzer des On-Demand-Angebotes bereitstellen. Kunden aus der Automobilindustrie, den Biowissenschaften, der Raumfahrt und der Energieindustrie nutzen DVC bereits. Auf die Daten können mehrere Anwender von verschiedenen Standorten zugreifen. (rh)