CES

Consumer-Camcorder für Ultra-HD-Aufnahmen

Sony hat auf der CES den Consumer-Camcorder FDR-AX-100EB vorgestellt, der in Ultra-HD-Auflösung (3840 x 2160 Pixel) aufzeichnet und knapp 2000 Euro kosten soll.

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Noch ein Nachtrag von der CES: Angesichts der allgegenwärtigen 4K/Ultra-HD-TVs stellte man sich die Frage, woher das passende Material kommen soll. Eine Option könnte Sonys knapp 2000 Euro teurer Ultra-HD-Camcorder FDR-AX-100EB sein, den das Unternehmen zur CES vorgestellt hat. Er arbeitet mit einem einzölligen 20,9-MPixel-EXMOR-Sensor und Vario-Sonnar-T-Optik (f2.8, 12-fach Zoom). Das Klapp-Display mit 3,5 Zoll großem Touchscreen löst 921.000 Punkte auf; ein elektronischer Sucher mit OLED 1,4 Megapixel.

Der große geriffelte Ring am Objekt dient manuellen Betrieb zum Einstellen von Zoom oder Fokus; der kleine Ring unten links zur Einstellung von Blende, ISO, Verschlusszeiten et cetera.

(Bild: Sony)

Die Kamera zeichnet Ultra HD im Format XAVC-S (H.264 Level 5.2, bis 60 MBit/s) mit 24 oder 25 Bildern/s auf; für Full-HD-Aufnahmen steht AVCHD mit bis zu 60 Vollbildern/s zur Wahl. Die Kamera kann parallel zu XAVC/AVCHD auch MP4 in niedrigerer Auflösung von 1280 × 720 Pixeln speichern. Diese Dateien lassen sich (zunächst nur nach der Aufnahme) über das in die Kamera integrierte WLAN etwa an ein Smartphone übertragen. Die Aufzeichnung erfolgt wahlweise auf MemoryStick Pro Duo oder SDHC/XC (Class 10 für XAVC). Darüber hinaus lassen sich Zeitlupenaufnahmen mit 120 Bildern/s in 1280 × 720 anfertigen.

Gibt man Ultra-HD-Material über den Micro-HDMI-Port der Kamera an einen Full-HD-Fernseher aus, soll man den Bildausschnitt wählen können; der Videoprozessor des FDR-AX-100EB rechnet das Material in Echtzeit um.

Fotos speichert der Camcorder mit 20 Megapixeln auf Wunsch auch parallel zur Videoaufnahme. Der FDR-AX-100EB soll Ende April für 1999 Euro erhältlich sein. (vza)