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Der Octavia Scout war schon vor dem Modellwechsel beliebt. Kein Wunder, dass der Hersteller die aktuelle Generation des Octavia wieder in dieser Ausführung anbietet, schön, dass er dabei den Nutzwert weiter verbessert

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Weiterstadt, 12. Februar 2014 – Der Octavia war schon vor dem Modellwechsel als Robust-Ausgabe mit dem Beinamen Scout beliebt. Kein Wunder, dass der Hersteller die aktuelle Generation des Octavia wieder in dieser Ausführung anbietet, schön, dass er dabei den Nutzwert weiter verbessert. Skoda stellt den Scout auf dem Genfer Autosalon (6. bis 16. März 2014) vor und wird ihn noch im Frühsommer 2014 in Umlauf bringen.

Wie beim Vorgänger gehören auch zum neuen Scout beplankte Stoßfänger vorn und hinten, stabile Aufsätze für Türkanten, Schweller und Radläufe sowie unlackierte Seitenschutzleisten. Die Bodenfreiheit ist im Vergleich zum normalen Octavia um 33 Millimeter erhöht und schon ab Werk werden 17-Zoll-Alufelgen montiert. Zur Ausstattung zählen auch ein Dreispeichen-Multifunktions-Lederlenkrad und Applikationen im Scout-Design.

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Der neue Skoda Octavia Scout wird auf dem Genfer Autosalon vorgestellt.

Ebenso serienmäßig ist der Allradantrieb mit Haldexkupplung der fünften Generation. Damit ist der Octavia normalerweise energiesparend mit Vorderradantrieb unterwegs, sollte es nötig werden, können über eine Lamellenkupplung die Hinterräder stufenlos mit bis zu 50 Prozent der Antriebsleistung beschickt werden. Die wichtigste Änderung zum Vorgänger wird für viele Kunden die auf zwei Tonnen erhöhte Anhängelast sein, das ist ein Viertel mehr als beim Vorgänger. Dank größerer Böschungswinkel soll der höhergelegte Allrad-Octavia nun laut Hersteller noch verworfenere Terrains meistern als das alte Modell. Zum Geländefahrzeug wird er damit zwar nicht, aber für die meisten Anwendungsfälle rund um den Reiter- oder sonstige Höfe wird es locker genügen.

Drei Antriebe stehen zur Wahl: Der 180 PS starke Ottomotor 1.8 TSI sowie zwei Zweiliter-Diesel mit 150 beziehungsweise 184 PS. Wieviel die Scouts kosten sollen, hat Skoda noch nicht verraten. Wir gehen davon aus, dass alle an der 30.000-Euro-Marke kratzen. (fpi)