Konfliktrohstoffe: Greenpeace lobt Apple

Der Mac- und iPhone-Hersteller setze zunehmend auf Transparenz, so die Umweltschutzorganisation. Samsung und Co. sollten dem Beispiel folgen, schreibt Greenpeace.

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In den letzten Jahren waren Greenpeace und Apple nicht immer beste Freunde: Die Umweltschutzorganisation protestierte sogar direkt in Cupertino wegen angeblich "dreckigem Strom" für die iCloud-Rechenzentren. Mittlerweile gibt es aber auch mehrfach Lob – etwa, weil Apple bei letzteren mittlerweile auch auf Solartechnik setzt. Nun hat Greenpeace den Mac- und iPhone-Hersteller erneut positiv erwähnt. In einem aktuellen Statement der Organisation heißt es zu Apples jüngtem Fortschrittsbericht, es sei lobenswert, dass Apple die Nutzung von auf Konfliktrohstoffe reduzieren wolle.

Produktion bei Apple.

(Bild: Apple)

Apple zeige "zunehmende Transparenz", was seine Lieferanten anbetrifft. Dies werde mehr und mehr zu einem "Gütesiegel" des aktuellen Firmenchefs Tim Cook. Greenpeace sieht Apple mittlerweile auch als gutes Beispiel, etwa, weil die Firma problematische Substanzen in ihren Produkten reduziere. Konkurrenten wie Samsung und andere Hersteller von Consumer-Elektronik müssten dies nachahmen. Man hoffe, dass die gesamte Industrie hier einen "kollektiven Druck" aufbaue, so Greenpeace. Das Statement wurde von der amerikanischen Unterorganisation des Umweltschutzverbandes veröffentlicht. (bsc)