Gedüngtes Mauerblümchen

Als man 2008 den Scirocco neu auflegte, hatte sich Volkswagen sicher mehr als nur dreieinhalbtausend verkaufte Exemplare pro Jahr erhofft. Zur Produktions-Halbzeit wird Volkswagens Mauerblümchen technisch und auch ein bisschen optisch aufgefrischt

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Wolfsburg, 17. Februar 2014 – Andere Hersteller wären froh um dreieinhalbtausend verkaufte Exemplare, beim Massenhersteller Volkswagen hatte man sich aber sicher deutlich mehr erhofft, als man 2008 das Coupé Scirocco neu auflegte. Zur Produktions-Halbzeit wird Volkswagens Mauerblümchen technisch und auch ein bisschen optisch aufgefrischt und von 6. bis 16. März auf dem Genfer Salon gezeigt.

Der böse Blick bleibt dem Scirocco jedenfalls erhalten, man muss schon genau hinsehen, um die Änderungen an Scheinwerfern und Stoßfängern auszumachen. Die Rückleuchten werden nun mit LED bestückt, das VW-Logo auf der Heckklappe dient jetzt als schwenkbarer Öffner. Serienmäßig eingebaut werden nun Zusatzinstrumente für Ladedruck und die Öltemperatur sowie eine Stoppuhr. Zudem kommt dem Scirocco ein Lenkrad im Golf-GTI-Stil zugute. Ins Angebot werden eine vordere Einparkhilfe und ein Parklenkassistent aufgenommen.

Gedüngtes Mauerblümchen (23 Bilder)

Dezent überarbeitet schickt VW den Scirocco in seine zweite Lebenshälfte.

Vier Ottomotoren und zwei Selbstzünder von 125 bis 280 PS sind im Programm. Sparsamster Antrieb ist der 2.0 TDI mit 4,1 Liter Verbrauch nach Norm, das ist eine theoretische Verbesserung von 0,8 Litern auf den bereits frugalen Vorgänger. Den 1.4 TSI mit 160 PS löst ein Zweiliter-Turbo mit 180 PS ab, das Topmodell Scirocco R leistet künftig 280 statt 265 PS. Der Basisbenziner mit 125 PS wurde im NEFZ sparsamer und soll nun nur mehr 5,4 Liter auf 100 Kilometer zu sich nehmen. Nach den Werksferien ab Mitte August 2014 wird der überarbeitete Scirocco beim Händler stehen. Zu den Preisen äußert sich VW noch nicht, sie starten bislang bei 23.375 Euro. (fpi)