Luftbetont
Erst Ende 2013 hat Alpina das Coupé namens B4 auf der Tokyo Motor Show vorgestellt. Nun zeigen die Buchloer passend zum Saisonbeginn die offene Variante auf Basis des 4er Cabrio auf dem Genfer Automobilsalon
Buchloe, 21. Februar 2014 – Die Allgäuer Spezialisten von Alpina bauen seit Jahrzehnten eigene Kreationen auf BMW-Basis, ihre Domäne sind Leistungssteigerungen aus dem BMW-Baukasten. Kein Tuning, denn bereits seit 1977 arbeiten BMW und Alpina Hand in Hand – von einzelnen Teilen bis hin zu ganzen Rohbau-Karosserien und der vollen BMW-Werksgarantie. Erst Ende 2013 hat Alpina das Coupé namens B4 ("Benzinmotor und BMW-4er-Reihe") auf der Tokyo Motor Show vorgestellt. Nun zeigen die Buchloer zum Saisonbeginn auf dem Genfer Automobilsalon (6. bis 16. März 2014) die offene Variante auf Basis des 4er Cabrio.
Der Dreiliter-Ottomotor aus dem BMW 435i wurde von Alpina noch mal kräftig nachbearbeitet. Geändert wurde vor allem die Art der Beatmung: Während im 306 PS starken Münchner Original ein einzelner, zweiflutiger Turbolader rotiert, baut Alpina zwei Turbolader ein. Das Ergebnis sind 410 PS zwischen 5500 und 6250 Touren sowie 600 Nm bei 3000 bis 4000 Umdrehungen. Der offene Alpina erreicht damit in 4,5 Sekunden 100, nach 15,6 Sekunden 200 und maximal 301 Stundenkilometer.
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Das Alpina B4 Cabriolet wird auf dem Genfer Salon vorgestellt.
Zwei einzelne statt einem zweiflutigen Einzelturbo
Die Kraft wird im Alpina-Cabrio via Achtgang-Sport-Automatik auf die Hinterräder oder auf Wunsch auch auf den Allradantrieb geschickt. Das Getriebe bietet einen zusätzlichen Sportmodus, in dem die Schaltzeiten nochmals reduziert werden sowie Lenkradpaddles.
Auch das B4 Cabrio ist anhand typischer Merkmale wie einem Frontspoiler mit Schriftzug, 20-Zoll-Leichtmetallrädern mit 20 Speichen und ovalen Doppelendrohren als Alpina zu identifizieren. Bremsscheiben mit 370 Millimeter Durchmesser vorn und 345 Millimeter hinten bringen den Buchloer BMW wieder zum Anhalten.
Nach ersten Informationen von Alpina kostet das Cabrio etwa 75.000 Euro. Damit ist es nicht nur etwa 7000 Euro teurer als das B4 Coupé, sondern liegt auch mit 20.000 Euro über dem kommenden 435i Cabriolet. Aber dafür gibt's im Allgäu nicht nur mehr Power, sondern auch eine Lederausstattung, beheizte Sportsitze, Klimaautomatik, Xenon-Licht und ein Sportlenkrad. (fpi)