Musikdienst Lala.com mit neuem Geschäftsmodell

Bei dem Musikspeicherdienst Lala.com kann man nicht nur online kostenlos auf Songs seiner eigne Sammlung zugreifen, sondern kann für einmalig 10 US-Cent "Websongs" beliebig häufig streamen oder

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Das in c't 3/08 gemeinsam mit anderen kostenlosen Musikspeicherdiensten vorgestellte Angebot Lala.com geht in den USA mit einem neu ausgerichteten Angebot an den Start; internationale Märkte sollen in Kürze folgen. Während sich vergleichbare Web-2.0-Dienste über Werbung finanzieren sollen, erweitert Lala seine werbefreie Online-Jukebox um kostenpflichtiges Musikstreaming und MP3-Downloads. US-Bürger können beispielsweise für 10 US-Cent "Websongs" erwerben, die sie beliebig häufig per Streaming anhören, aber nicht herunterladen dürfen. Kaufmusik im MP3-Format gibt es bei Lala ab 89 Cent. Will man einen seiner Websongs herunterladen, rechnet Lala die bereits gezahlten 10 Cent an.

Musste man bisher Songs bei Lala hochladen, um über das Webfrontend auf die Lala-Jukebox zugreifen zu können, gleicht der Lala Music Mover für Windows und Mac OS X nun die eigenen MP3-Dateien und im iTunes Store gekauften Songs mit dem Lala-Katalog ab, der rund 6 Millionen Tracks der vier großen Plattenfirmen sowie Musik von 170.000 unabhängigen Labels umfasst. Nur MP3s, die im Lala-Katalog fehlen, schiebt der Music Mover auf die Lala-Server; mit FairPlay geschützte Songs spielt Lala freilich nicht ab.

Auf die Songs aus der eigenen Sammlung kann man weiterhin kostenlos zugreifen – sofern man in den USA lebt. Ausländische Nutzer, die Lala schon verwendet haben, können sich zwar noch anmelden und ihre hochgeladenen Songs sehen, dürfen diese derzeit aber nicht abspielen; Lala teilt einem polyglott mit, dass der Dienst bald auch in anderen Ländern zur Verfügung stehen werde. (vza)