Axel Springer beteiligt Mitarbeiter

Mit Gratisaktien und einem Beteiligungsprogramm will die Axel Springer AG ihre Mitarbeiter noch stärker am Erfolg des Unternehmens teilhaben lassen, gab der Konzern heute auf seiner Hauptversammlung bekannt.

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  • dpa

Nach dem Rekordjahr 2008 rechnet der Medienkonzern Axel Springer für dieses Jahr mit einem "extrem schwierigen Anzeigengeschäft" und weiteren Auswirkungen der Wirtschaftskrise. "Eine genauere Prognose verbietet sich, denn die Situation ist ohne historisches Vorbild und von starken Schwankungen geprägt", sagte der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner am Donnerstag auf der Hauptversammlung des Unternehmens in Berlin.

Mit Gratisaktien und einem Beteiligungsprogramm will Axel Springer seine Mitarbeiter noch stärker am Erfolg des Unternehmens teilhaben lassen, wie Döpfner weiter ankündigte. An dem Programm könnten sich rund 8000 der 10.666 Mitarbeiter des Unternehmens beteiligen. Diese erhalten vier Gratisaktien. Außerdem können alle Mitarbeiter, die Zielvereinbarungen für das Jahr 2008 abgeschlossen und ihre Probezeit zum 1. Mai 2009 beendet haben, ihren Bonusbetrag einmalig in Aktien umwandeln. Sie erhalten dann vom Unternehmen einen Zuschuss.

Für 2008 hatte Europas größtes Zeitungshaus ("Bild", "Die Welt") einen Rekordüberschuss von 571,1 Millionen Euro bekanntgegeben. Der Umsatz legte um 5,8 Prozent auf 2,73 Milliarden Euro zu. Die Aktionäre sollen 4,40 Euro je Aktie und damit eine Rekorddividende erhalten. (anw)