Wieder mal einen im Klee
Ein "Quadrifoglio Verde" zierte bei Alfa früher die Rennwagen, heute heißen auch die Sportmodelle der Marke so. Die "QV"-Versionen von Giulietta und MiTo kommen jetzt von Alfa verbessert zu den Händlern
- Henry Dinger
Frankfurt/Main, 1. April 2014 – Alfa Romeos Werksfahrer Ugo Sivocci trug seit 1923 als Glücksbringer ein auf seinem Alfa RL ein "Quadrifoglio Verde" (QV). Vielleicht verhalf es Sivocci ja tatsächlich zum seinerzeitigen Sieg beim Langstreckenrennens Targa Florio auf Sizilien, jedenfalls wurde es zum heute legendären Erkennungszeichen aller Alfa-Rennwagen. Seine Inflation begann schon früh: Seit 1960 ziert das Symbol die Top-Sportmodelle der Marke, seit 2008 gibt es einen MiTo Quadrifoglio Verde und seit 2010 die Giulietta Quadrifoglio Verde. Die jüngsten Auflagen beider Sportmodelle wurden auf dem Genfer Autosalon im März 2014 vorgestellt und sind nun auf dem Weg zu den Händlern.
Ein QV zu 60 Jahre Alfa Romeo Giulietta
Die neue Quadrifoglio-Verde-Topversion kommt 60 Jahre nach der ersten Giulietta. Sie schöpft ihre Kraft von 240 PS aus dem gleichen Turbomotor wie der neue Alfa 4C. Also einem 1750 Kubikzentimeter großen Leichtmetall-Vierzylinder mit 340 Nm. Die Kombination aus Turboaufladung und Scavenging dank variabler Steuerzeiten verleiht dem Motor hohe Elastizität: Das höchste Drehmoment steht bereits ab 1850 Touren zur Verfügung. Wie auch im 4C ist die Maschine mit dem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe TCT verknüpft. Die Fahrleistungen sind beachtlich: Nach 6,6 Sekunden sind laut Hersteller 100 km/h erreicht, die Spitze liegt bei über 240. Der neu gestaltete Ansaugtrakt soll dabei kraftvoll-sonor tönen. Der Verbrauch wird mit 7,0 l/100 km angegeben.
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Quadrifoglio Verde-Versionen von MiTo und Giulietta wurden aufgefrischt.
Zu den Erkennungsmerkmalen des QV zählen Kleeblatt-Aufkleber auf den vorderen Kotflügeln und Karosserieteile in hochglänzendem Anthrazit. Dazu gehören die Gehäuse der Außenspiegel, der Kühlergrill, die Türgriffe und die Einfassungen der Nebelscheinwerfer. Die Aluminiumräder messen 17 oder 18 Zoll, die Scheiben der Brembo-Bremsanlage 320 Millimeter.
Die Integralsitze sind mit Leder und Alcantara bespannt, ein schwarzes Lederlenkrad mit weißen Kontrastnähten gehört ebenso zur Serienausstattung wie Instrumente mit QV-Logo. Die Manschetten von Schalthebel und Handbremse tragen schwarzes Leder mit grün-weißen Kontrastnähten. Fast schon Pflicht in dieser Liga ist eine Alu-Pedalerie und ein schwarzer Dachhimmel. Der Preis für die Giulietta QV: 32.500 Euro.
Sonderausgabe und Optik-Paket
Zum Marktstart gibt es die Top-Giulietta in einer auf 500 Exemplare limitierten "Launch Edition" ab 39.950 Euro. Zu den Spezialitäten der Sonderserie gehören Spoiler und Außenspiegelgehäuse aus Carbon, spezielle Front- und -heckschürzen sowie Seitenschweller. Zum Paket gehören auch die anthrazitfarbenen 18-Zoll-Aluräder im Fünfloch-Design und die Karosseriefarben Rosso Alfa, Rosso Competizione (eine Mehrschicht-Lackierung) und exklusiv der matte Farbton Grigio Magnesio.