Über-Oberklasse

Braucht der BMW-Konzern eine weitere Modellreihe zwischen dem 7er und den Rolls Royce-Modellen? Mit einer Studie soll getestet werden, wie potentielle Kunden zu dieser Idee stehen. Die Studie Vision Future Luxury verrät aber auch einiges über den nächsten 7er, der ab 2015 verkauft werden soll

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BMWs Concept Vision Future Luxury soll eine Vorschau auf die mögliche 9er-Reihe sein.
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Peking (China), 24. April 2014 – Braucht der BMW-Konzern eine weitere Modellreihe zwischen dem 7er und den Rolls Royce-Modellen? Mit einer Studie auf der Auto China (20. bis 29. April 2014) soll getestet werden, wie potentielle Kunden zu dieser Idee stehen. Die Studie unter dem Namen Vision Future Luxury verrät aber auch einiges über den nächsten 7er, der ab 2015 verkauft werden soll.

Die „Vision Future Luxury“ soll nicht nur den 7er beim Komfort toppen, sondern auch mit zeitgemäßem Verbrauch überzeugen. Dieses Thema wird auch in dieser Klasse künftig eine Rolle spielen, nicht nur wegen des Flottenverbrauchs. Gerade in Megacitys werden sich Menschen zunehmend die Frage stellen, welchen Anteil sie zu einer besseren Luftqualität leisten können. Sollte der Wagen tatsächlich in Serie gehen, wird es also nicht nur den in diesem Segment obligatorischen V12-Motor, sondern auch Hybridantriebe geben. Zum Antrieb verliert BMW in seinem aktuellen Begleittext allerdings kein Wort. Vielmehr wird dort von konsequentem Leichtbau mit Aluminium und Carbon gesprochen. Auch der nächste 7er soll mit Hilfe dieser Materialien erleichtert werden.

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BMWs Concept Vision Future Luxury soll eine Vorschau auf die mögliche 9er-Reihe sein.

Im Innenraum der Studie setzt BMW auf die bekannten Zutaten: Holz, Leder und hochfloriger Teppich verfehlen auch hier ihre Wirkung sicher nicht, wobei es gar nicht so einfach sein dürfte, das Ambiente von 7er oder Mercedes S-Klasse wirklich deutlich überbieten. Schließlich lassen sich Autos dieser Klasse gegen Aufpreis wahrhaft feudal ausstaffieren. Der Fahrer hat auch hier verschiedene Displays vor sich: Links werden Informationen zum Fahrzeug verraten, in der Mitte gibt es ein programmierbares Instrument mit Tacho, Drehzahlmesser und weiteren Infos, rechts sitzt die Anzeige vom Infotainment-System. Mit einem neuen Head-up-Display werden Gefahrenstellen direkt am Objekt hervorgehoben. Später soll es auch einen Ampel-Assistenten geben, der sekundengenau die aktuellen Ampelphasen anzeigt.

Sollte die Studie auf die gewünschte Resonanz stoßen, ist ein Serienmodell durchaus denkbar. Es würde sich vermutlich zahlreiche Teile mit dem nächsten 7er teilen und mindestens 150.000 Euro kosten. Vor 2017 rechnen wir allerdings keinesfalls damit. (mfz)