Oslo: Elektroautos verstopfen Busspuren

In Oslo verstopfen Elektroautos die Busspuren, die für sie freigegeben sind. Grund ist die enorm gestiegene Anzahl solcher Fahrzeuge, die aus der großzügigen Förderung der Regierung resultiert

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Die Regierung Norwegens fördert Elektroautos so stark, dass im März der Tesla Model S das meistverkaufte Auto dort war. Das ist ganz im Sinne der Politik, doch weniger im Sinne aller ist, dass die große Zahl der Autos zum Problem wird, weil Fahrer elektrischer Fahrzeuge Busspuren benutzen dürfen. Die Busse geraten jetzt nämlich in erhebliche Probleme mit ihrem Fahrplan, wie das Wall Street Journal berichtet.

Die Busspur in der münchner Candidstraße ist noch frei.

(Bild: MVG)

"Die E-Autos müssen von der Busspur weg", fordert der Osloer Busfahrer Erik Haugstad im Bericht. Was jetzt mit der Sondererlaubnis für Elektrofahrzeuge auf der Busspur passiert, ist noch offen. Ab einer bestimmten Konzentration von elektrischen Autos wird sie ohnehin unsinnig. Oberbürgermeister Fabian Stang möchte Oslo zur "Hauptstadt der Elektrofahrzeuge" machen und zeigt sich gerne auf einem Fahrrad mit elektrischem Hilfsmotor. (cgl)