Ganz virtuelle Netze

Mit virtuelle Maschinen wie VMWare oder Microsofts Virtual Server lassen sich Netzwerke simulieren und Server im Sandkasten sicher betreiben. Die Voraussetzung ist eine genaue Kenntnis der inneren Abläufe und der verstreuten Optionen.

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Von
  • Sven Ahnert
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Virtuelle Netze bieten mehr Varianten bei der Konfiguration als die physische Verkabelung, werfen aber umso mehr Fragen auf: Produktive virtuelle Server müssen als Plattform auf allen Ebenen im LAN ansprechbar sein, möglichst mit redundanter Anbindung. Für Testumgebungen steht dagegen das Abschotten eines Netzsegments im Vordergrund, idealerweise hinter einer Firewall. Ein Entwickler will auch unterwegs auf seinen virtuellen SQL-Server zugreifen, und seine virtuelle Maschine (VM) wiederum soll die UMTS- oder ISDN-Verbindung des Laptops ins Internet nutzen können. Für solche Anforderungen existieren mehrere Lösungen.

Switches und Netzwerk-Adapter haben im VMWare genauso ihre Pendants ...

In diesem Beitrag geht es um die Konzepte virtueller Netze, vom virtuellen Switch bis zur MAC-Adresse, und Tipps zum praktischen Einsatz. Als Beispiel dient VMwares Server in der Version 1, weil er umfangreiche Netzwerkoptionen bietet und für jedermann kostenlos verfügbar ist. Alle Aussagen gelten ebenso für neuere Fassungen und VMwares Workstation. Wenn nötig, geht der Beitrag auf die Besonderheiten des kommerziellen ESX Server von VMware ein. Bei Microsofts kostenlosem Virtual Server/PC tickt das Netzwerk etwas anders.

... wie durch Router isolierte Netzwerke.

Alle Virtualisierungsprodukte ähneln sich im grundsätzlichen Aufbau, und fast sämtliche Elemente eines physischen Netzes tauchen in der virtuellen Welt auf.