Ganz virtuelle Netze
Seite 6: Klonen von VMs
MAC-Adressen und Klonen von VMs
Ein wichtiges Thema sind die MAC-Adressen der virtuellen Adapter. Sie hängen von einer internen ID ab, die VMware für jede VM eindeutig vergibt, vom "Universally Unique Identifier" (UUID). Nach dem Kopieren von VMs fragt VMwares Server, ob er eine neue UUID erstellen oder die alte beibehalten soll. Beim Klonen muss es immer eine neue ID sein, weil sonst mehrere VMs die gleichen MAC-Adressen hätten.
Sollen Adapter unveränderliche MAC-Adressen erhalten, beispielsweise weil der Lizenzschlüssel einer Anwendung davon abhängt, kann der Zuständige das direkt in der Konfigurationsdatei der VM festlegen, aber nur in den recht engen Grenzen des für VMware reservierten MAC-Adress-Bereiches.
MAC-Adressen vorhandener physischer Karten lassen sich nur innerhalb des Gastes zuweisen. Das kann beispielsweise nach der Übernahme einer physischen Maschine (P2V) erforderlich sein, wenn Lizenzschlüssel oder Authentifizierungen von der alten MAC-Adresse abhängig sind – unter Windows über die Netzkonfiguration des virtuellen Adapters und unter Linux mit dem Befehl ifconfig ethX up hw ether 00:xx:xx:xx:xx:xx.
Virtuelle Netze bieten flexible Konfigurationen auf wenige Mausklicks hin, ohne ein Kabel umstecken oder einen Switch einbauen zu mĂĽssen. Wer die Konzepte verstanden hat, kann individuelle Konfiguration erstellen, was nicht nur in Testumgebungen dienlich sein kann.