Der F-Type-Range
Land Rover setzte das hauseigene Special-Vehicle-Operations-Teams auf den Range Rover Sport an. Heraus kam eine auf 550 PS erstarkte Variante mit dem Namenszusatz "SVR", neuer Wettbewerber von Mercedes ML 63 AMG oder Porsche Cayenne Turbo S
Schwalbach, 30. Juni 2014 – Land Rover setzte die Designer und Ingenieure des hauseigenen Special-Vehicle-Operations-Teams auf den Range Rover Sport an. Heraus kam eine auf 550 PS erstarkte Variante mit dem Namenszusatz "SVR", deren Wettbewerber nun Mercedes ML 63 AMG (525 PS) oder Porsche Cayenne Turbo S (550) heißen. Das Auto ist noch nicht ganz fertig, aber Land Rover ließ es sich nicht nehmen, mit einem noch mäßig getarnten Vorserienxemplar auf dem Festival of Speed in Goodwood aufzulaufen.
Vorpremiere in Goodwood
Der Motor bleibt der bereits bekannte Fünfliter-V8 mit Kompressor, allerdings wurde er auf das Leistungsniveau gehoben, das er im Jaguar F-Type Coupé R hat. Das macht den Land Rover Sport 40 PS kräftiger als das bisherige Spitzenmodell. Entsprechend der Leistung und den Dynamik-Vorstellungen der angepeilten Kunden versteiften die Ingenieure den Aluminiumrahmen. Nun arbeiten sie wohl vor allem an den entsprechenden Fahrwerksmodifikationen. Welche das sind, hält Land Rover derzeit aber noch komplett unter Verschluss.
Der F-Type-Range (9 Bilder)

Der "Sport" bekommt als erster Range Rover das neue SVR-Label für High-Performance-Modelle von Jaguar/LandRover.
Jaguar/Land Rover kündigte an, in Zukunft alle High-Performance-Modelle der Marken mit dem Lable SVR zu versehen. Diese erscheinen dann parallel zu den übrigen Fahrzeugversionen. Es können also noch einige Festivals in der südenglischen Grafschaft West Sussex stattfinden. Die Nachlieferung von neuen Hochleistungsboliden ist aus Sicht des britischen Herstellers wohl vorerst gesichert.
Wer sich für einen Range Rover Sport SVR interessiert, hat noch Zeit zum Ansparen: Der Verkaufsstart liegt im Jahr 2015. Der kräftigste Land Rover Sport wird bis dahin 510 PS haben und ab 88.300 Euro angeboten. (imp)