Bericht: Apple korrigiert Karten schneller
Früher wies die hauseigene Karten-App des iPhone-Herstellers insbesondere bei den Points of Interest recht viele Fehler auf. Angeblich werden die nun im Tagesrhythmus ausgebessert – mit Nutzerhilfe.
Apples Maps-Anwendung für iOS und OS X wurde anfangs viel belächelt – fehlerhafte Daten sorgten kurz nach der Einführung im Jahr 2012 sogar dafür, dass sich Firmenchef Tim Cook öffentlich entschuldigte. In letzter Zeit ist es dagegen recht ruhig um die Karten-App geworden. Der Grund: Der Datenbestand hat sich tatsächlich verbessert.
Einer der Gründe dürfte sein, dass Apple mittlerweile verstärkt auf nutzergenerierte Fehlerbehebungen setzt. Wie 9to5Mac berichtet, kommt es bei den wichtigen Points of Interest (POI) mittlerweile regelmäßig zu Updates. Angeblich erfolgen Korrekturen nun mindestens einmal die Woche, abgefragt würden die Daten jedoch jeden einzelnen Tag.
Auf Reddit schrieb ein Nutzer, in den letzten Tagen seien in seiner Region falsche POIs stärker korrigiert worden als in den letzten zwei Jahren. Laut 9to5Mac hat der Konzern mittlerweile ein längeres Backlog abgearbeitet und ist nun dabei, Probleme zu beheben, sobald sie gemeldet wurden.
Neben Nutzerkorrekturen verwendet Apple auch die Arbeit seines hauseigenen "Map Quality"-Teams. Dass auf User nicht immer Verlass ist, zeigt ein Beispiel aus Google Maps. Dort war im Januar kurzzeitig ein "Adolf-Hitler-Platz" in Berin aufgetaucht. Man habe die Änderung des Ortsnamens "versehentlich akzeptiert", so Google damals in einer Stellungnahme. (bsc)