Gericht: Frankenschnellweg darf ausgebaut werden
Für Nürnberg ist es ein Sieg auf der ganzen Linie: Der umstrittene Frankenschnellweg darf wie geplant mit Tunnel ausgebaut werden. Klagen von Bund Naturschutz und Anwohnern wurden abgewiesen. Doch die Gegner wollen noch nicht aufgeben
Für die Stadt Nürnberg ist es ein Sieg auf der ganzen Linie: Der umstrittene Frankenschnellweg darf wie geplant mit Tunnel ausgebaut werden. Klagen von Bund Naturschutz und Anwohnern wurden abgewiesen. Doch die Gegner wollen noch nicht aufgeben.
Der Frankenschnellweg durch das Nürnberger Stadtgebiet darf wie geplant ausgebaut werden. Das Verwaltungsgericht in Ansbach wies am Montag die Klagen von Bund Naturschutz in Bayern (BN) und vier Privatleuten ab, die Häuser an der Ausbaustrecke besitzen. Die Straße sei eine Kreisstraße und keine Autobahn, daher sei für den Ausbau auch keine Umweltverträglichkeitsprüfung nötig. Die geplanten Lärmschutzmaßnahmen steigerten den Wert der Grundstücke sogar, sagte der Vorsitzende Richter Günter Förster.
Mit Frankenschnellweg wird der fränkische Teil der Autobahn 73 bezeichnet, die Suhl in Thüringen mit Nürnberg und Feucht verbindet. Nördlich von Nürnberg führt die A73 über Lichtenfels, Coburg und Bamberg. Am nördlichen Stadtrand von Nürnberg endet die Schnellstraße und beginnt erst am Südende wieder. Um dieses Stück Straße innerhalb der Stadt dreht sich der aktuelle Streit.
(dpa) (fpi)