Schubladendenken

Der britische Wohnmobilspezialist Danbury mit VW Bully-Fetisch macht ein Teleskop aus dem VW T5. Im Stand verlängert sich dessen Karosserie um knapp zwei Meter und beherbergt ein Doppelbett. Danbury nennt das Ganze sinnfällig "Doubleback"

vorlesen Druckansicht 3 Kommentare lesen
Der englische Hersteller Danbury baut den VW T5 zum so genannten Double Back um.
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • mle

Bristol, 21. Juli 2014 – Klein auf der Straße - groß auf dem Campingplatz: Die Vergrößerung eines Wohnmobils oder Trailers per Slide-Out liegt eigentlich auf der Hand und wird vor allem in den USA auch gern genutzt. An Transportern oder Bussen hat so eine Schublade allerdings Seltenheitswert. Ein Spezialist für den VW-Bully in Großbritannien baut nun einen T5, bei dem die Extension aus der Hecköffnung gleitet.

Der VW T5 Danbury Doubleback wirkt in Fahrt wie jeder andere VW T5 mit langem Radstand: Schlicht. Geparkt und mit schlafbereitem Doppelbett allerdings ist der Bus deutlich länger. Um knappe zwei Meter lässt sich sein Heck inklusive der Heckklappe per Knopfdruck herausfahren. Der Bus bleibt damit vollkommen wetterfest, weil das Teleskop sowohl im eingefahrenen als auch im ausgezogenen Zustand gegen den Rest der Karosserie abgedichtet ist. Auch die Heckklappe behält ihre Funktion.

Schubladendenken (10 Bilder)

Der englische Hersteller Danbury baut den VW T5 zum so genannten Double Back um.

Der verlängerbare VW kostet mit Ausbau ab knapp 70.000 Euro, wenn er mit dem Zweiliter-Diesel mit 102 PS und manuellem Schaltgetriebe ausgestattet ist. Die Preise für die Topmotorisierung mit 180-Diesel-PS aus dem gleichen Hubraum und mit Doppelkupplungsgetriebe beginnen bei über 76.000 Euro. Dafür gibt es woanders schon Wohnmobile, die mindestens doppelt so groß sind wie der ausgefahrene Double Back. Aber auch weniger pfiffig. (imp)