Starkes Stück

Dodge packt nun auch in das viertüriges Muscle Car Charger den neuen 6,2-Liter-Kompressor-V8 aus dem Dodge Challenger Hellcat. Das bedeutet 717 PS und 881 Nm Drehmoment. Zum Vergleich: Die bis dato schnellste Serien-Limousine, der Mercedes S 65 AMG mit Biturbo-V12, bringt es auf 630 PS

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Das ist die stärkste Limousine der Welt: Herzlich Willkommen Dodge Charger SRT Hellcat
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Von
  • Stefan Wagner
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Aubrun Hills (USA), 18. August 2014 – Dodge packt nun auch in das viertüriges Muscle Car Charger den neuen 6,2-Liter-Kompressor-V8 aus dem Dodge Challenger Hellcat. Das bedeutet 717 PS und 881 Nm Drehmoment. Zum Vergleich: Die bis dato schnellste Serien-Limousine, der Mercedes S 65 AMG mit Biturbo-V12, bringt es auf 630 PS.

Was Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit angeht, dürfte dem Charger Hellcat schwer beizukommen sein. Er schafft die Viertelmeile auf Serienreifen in 11,0 Sekunden, wird die 100-km/h-Marke in unter vier Sekunden knacken und rennt bei Bedarf bis zu 328 km/h schnell. Die Null-auf-160 km/h-auf-Null-Zeit gibt Dodge mit glatten 13 Sekunden an. Sollte Ihnen das alles viel zu schnell gehen - wie beim Challenger Hellcat wird es auch beim Charger zwei Schlüssel geben. Der „Zahmere“ der beiden gibt dann lediglich 500 PS frei.

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Die stärkste Limousine der Welt: Dodge Charger SRT Hellcat

Im Gegensatz zum Challenger Hellcat, der auch mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe aus der aktuellen Viper zu haben ist, kommt der Charger Hellcat ausschließlich mit Achtgang-Automatik. Sein Leergewicht beträgt 2070 Kilogramm (45 mehr als beim Challenger), die Gewichtsverteilung liegt bei 54:46. Der Charger SRT Hellcat steht auf 9,5x20 Zoll großen Felgen mit 275er-Reifen rundum und erhält mit 390-Millimeter-Scheiben sowie Brembo-Sechs-Kolben-Sätteln die größten Bremsen, die je den Weg in ein Fahrzeug der Chrysler-Group gefunden haben. Für die persönliche Anpassung des Fahrerlebnisses sorgen mehrere „Drive Modes“, die sich um die Kontrolle der Leistung, der Schaltgeschwindigkeit, der Schaltwippen, der Traktion und der Dämpfer kümmern. Es gibt die vier Modi Sport, Track, Default und Custom.

Der Dodge Charger SRT Hellcat basiert auf dem frisch gelifteten Jahrgang 2015, erhält aber eine aggressivere Frontschürze sowie eine Motorhaube mit großer Hutze und zwei Lufteinlässen (in Anlehnung an die 1996er-Viper). Am Heck sorgen ein Diffusor und eine Spoilerlippe für mehr Abtrieb. Die Heckschürze erhält dazu auffällige Lufteinlässe. Im Innenraum blickt der Fahrer auf einen konfigurierbaren Sieben-Zoll-TFT im Instrumententräger. In der Mittelkonsole befindet sich dazu ein 8,4-Zoll-Touchscreen mit 3D-Navigation und Chryslers Uconnect-Infotainmentsystem.

Der Preis für den Charger Hellcat ist offiziell noch geheim. Allerdings kostet der Challenger Hellcat in den Staaten 60.000 US-Dollar (circa 45.000 Euro) plus Steuern, und man darf davon ausgehen, dass die Limousine ein ähnliches Schnäppchen sein wird. US-Importeur Geiger Cars holt den Challenger Hellcat für rund 70.000 Euro nach Deutschland. Der Preis für die Limousine dürfte sich nicht großartig unterscheiden. (imp)