(Teil-)Autonome Autos: General Motors plant Cadillacs mit Auto-zu-Auto-Kommunikation

Der US-amerikanische Autohersteller will 2016 Modelle seiner Luxus-Marke auf den Markt bringen, die untereinander kommunizieren und teilweise ohne Fahrereingriff auskommen können.

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General Motors hat für 2016 neue Modelle seiner Luxus-Automarke Cadillac angekündigt, die mit Auto-zu-Auto-Kommunikation (vehicle-to-vehicle, V2V) ausgerüstet sein sollen. Dazu soll noch eine vollautomatische Fahrassistenz kommen, die helfen soll, die Spur zu halten, rechtzeitig zu bremsen und in der passenden Geschwindigkeit zu fahren – egal ob im Stadtverkehr oder auf Highways. Diese wird derzeit unter dem Namen Super Cruise entwickelt, wie GM-CEO Mary Barra auf dem Kongress Intelligent Transport System in Detroit nun verkündet hat.

Zwei Cadillacs auf der Straße. 2016 sollen die Autos untereinander kommunizieren können

(Bild: General Motors)

Die V2V-Technik, bei der Autos sich untereinander Daten zur Geschwindigkeit, Fahrtrichtung und den Bremszustand austauschen, soll dazu beitragen, Verkehrsunfälle zu vermeiden und den Verkehrsfluss zu optimieren. Das System soll bestehende Techniken wie zum Beispiel Kollisionswarner ergänzen, erläuterte Barra.

Das ist ganz im Sinne der US-Regierung. Diese hatte Ende August eine Vorschrift angekĂĽndigt, nach der eine technische Norm fĂĽr die Auto-zu-Auto-Kommunikation entwickelt und fĂĽr neue Pkws und Transporter verbindlich gemacht werden soll. (anw)