Zweischeinig
Mit der Studie Outlander PHEV Concept-S fährt Mitsubishi zweigleisig: Das leicht veränderte Äußere könnte ein Hinweis auf ein Facelift sein. Bis dahin ist allerdings noch etwas Zeit. Deutlich näher am Serieneinsatz scheinen die leichten Veränderungen im Innenraum zu sein
Tokio, 23. September 2014 – „Studien zeigen die Zukunft“ heißt es auf der Presseseite von Mitsubishi. Tatsächlich nutzen viele Hersteller diese Möglichkeit, um auf Messen mit oftmals wilden Kreationen die Reaktion der Kunden zu testen – die folgenden Serienmodelle sind dann meist ziviler gestaltet. Mit der Studie Outlander PHEV Concept-S fährt Mitsubishi dagegen zweigleisig: Das leicht veränderte Äußere könnte ein Hinweis darauf sein, in welche Richtung sich der Outlander beim nächsten Facelift verändert. Bis dahin ist noch etwas Zeit, schließlich wurde das SUV in seiner aktuellen Auflage erst auf dem Genfer Autosalon 2012 vorgestellt. Deutlich näher am Serieneinsatz scheinen die leichten Veränderungen im Innenraum der Studie zu sein.
Zugelegt
Vorstellt wird der Outlander PHEV Concept-S auf dem Pariser Autosalon 2014 (4. bis 19. Oktober). Die Studie bekam ein paar Chrom-Details und neue Leuchten an Front und Heck. Vorn gibt es eine umgestaltete Front, hinten „Flügelprofile an Heckklappe und Dachkante“ (O-Ton Mitsubishi). Letzteres können wir leider noch nicht zeigen, da es noch keine offiziellen Bilder der Rückseite gibt. Zugelegt hat die Studie in alle Richtungen. Sie ist 10,5 cm länger, 4,2 cm breiter und 2 cm höher als das Serienmodell. Der Radstand bleibt mit 267 cm gleich lang.
Zweischeinig (5 Bilder)

Mitsubishi stellt auf dem Pariser Automobilsalon (4. bis 19. Oktober 2014) die Studie Outlander PHEV Concept-S vor.
Den Innenraum sollen rote Ledersitze, schwarze Verkleidungen mit Holzmaserungseffekt und ein paar Applikationen in Silber aufwerten. Die Form des Armaturenbretts und der Ausstattungsumfang blieben ansonsten gleich, was darauf hindeutet, dass Mitsubishi im kommenden Jahr ähnliches gegen Aufpreis anbieten könnte.
Auch der Antrieb wird unverändert aus dem Serienmodell übernommen: Ein Zweiliter-Benziner mit 89 kW (121 PS) und 190 Nm arbeitet mit zwei Elektromotoren zusammen, die jeweils 60 kW leisten. Einer ist vorn montiert und bietet 137 Nm, der hintere steuert bis zu 195 Nm bei. Die Systemleistung liegt bei 149 kW (203 PS). Den Verbrauch im NEFZ gibt Mitsubishi mit 1,9 Litern an. Stellt man die ECE-Norm R 101 um, ergibt sich ohne Aufladung an der Steckdose ein Verbrauch von 5,85 Litern. (mfz)