Künstlerdenkmal
Ferrari ehrt mit einem ausgesprochen exklusiven Sondermodell den großen Autodesigner Sergio Pininfarina, mit dem man vor 60 Jahren zu kooperieren begann. Nur sechs Stück sollen entstehen, die erste Serienversion ging nun in die Emirate.
- rhi
Abu Dhabi (VAE), 8. Dezember 2014 – Auf dem Genfer Automobilsalon 2013 ehrte Pininfarina seinen langjährigen Chef Sergio Pininfarina (1926 - 2012) mit der Studie Pininfarina Sergio. Jetzt ist der Wagen in Serie gegangen, wobei man keinesfalls an eine Fließbandproduktion denken sollte. Insgesamt werden nur sechs Exemplare gebaut, alle sind schon verkauft. Das erste wurde nun der SBH Royal Auto Gallery am Yas-Marina-Rennkurs in Abu Dhabi geliefert, wo sich auch der "Ferrari World"-Vergnügungspark befindet.
Die Zusammenarbeit begann vor 60 Jahren
Hinter der luxuriösen Fahrzeugsammlung steht, der Name lässt es bereits vermuten, ein Mitglied der in Abu Dhabi herrschenden Familie. Scheich Sultan al-Zayed hat sich den ersten von sechs Ferrari Sergio gesichert, mit denen sich die italienische Marke an den Beginn der Zusammenarbeit mit Pininfarina vor 60 Jahren erinnert. Die Grundlage für den extremen Roadster bildet der 458 Spider in Speciale-Ausführung mit 605 PS aus einem 4,5-Liter-Saugmotor. Das soll für den Sprint von null auf 100 km/h in gut drei Sekunden reichen.
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Ferrari Sergio als erstes Serienmodell
Laut Ferrari soll das Sondermodell an die 60er- und 70er-Jahre erinnern, als Pininfarina viele Autos für die Marke entwarf. Besonders auffallend ist die niedrige Front. Ein breiter schwarzer Streifen auf Höhe des Motors teilt den Wagen optisch in zwei Hälften. Einige Elemente sehen nicht nur schön aus, sondern haben auch eine Funktion: So soll der geschwungene Frontspoiler den Abtrieb verbessern und in den Überrollbügeln hinter den Sitzen befinden sich Lufteinlässe für die Getriebeölkühlung.
Alle sechs Ferrari Sergio werden nach individuellen Kundenwünschen gebaut. Das Abu-Dhabi-Exemplar hat schwarze Leder-Alcantara-Sitze mit roten Ziernähten sowie ein Carbonhaltiges-Cockpit. Außen funkeln geschmiedete Leichtmetallräder in Gold-Optik mit Diamant-Finish. Zum Preis äußert sich Ferrari aus Gründen der Diskretion nicht, im Gespräch sind aber rund 2,5 Millionen Euro pro Fahrzeug. (imp)