Elektro-Autos: Warum Teslas Roadster bald weiter kommt

Ab diesem Frühjahr will Tesla Motors ein Upgrade anbieten, das die Reichweite seines Roadster erheblich steigert. Revolutionäre neue Technologien kommen dabei nicht zum Einsatz.

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Warum Teslas Roadster bald weiter kommt

(Bild: Tesla)

Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Sascha Mattke

Von diesem Frühjahr an will der Elektroauto-Pionier Tesla Motors ein Upgrade anbieten, das die Reichweite seines Roadster um 50 Prozent auf rund 640 Kilometer steigern soll. Wie Technology Review berichtet, steht dahinter kein Durchbruch, sondern lediglich eine Reihe von inkrementellen Änderungen bei der Akkutechnologie. Hinzu kommen Reifen mit weniger Rollwiderstand und Verbesserungen bei der Aerodynamik.

Jeff Dahn, Professor für Physik und Chemie an der Dalhousie University, hat Zellen vom Tesla-Lieferanten Panasonic analysiert und ist dabei auf Neuerungen gestoßen, die für eine 30-prozentige Steigerung der Energiedichte ausreichen könnten. So verzichtet Panasonic jetzt auf einen Teil der Plastikmäntel, die in älteren Zellen viel Platz kosteten. Laut Dahn könnte das Akkupaket von Tesla auch etwas größere Zellen aufnehmen, die mehr Energie speichern.

Mit grundlegenden Veränderungen ließe sich die Energiedichte von Akkus theoretisch mehr als verdoppeln, doch der Weg dorthin erweist sich als schwierig. A123 Systems etwa, ein großzügig und teils vom Staat finanziertes Start-up für Akku-Nanomaterialien, musste 2012 Insolvenz anmelden. Tesla setzt bei seiner geplanten Riesenfabrik für Batterien deshalb auf konventionelle Technologien, die stückweise verbessert werden sollen.

Mehr dazu bei Technology Review online:

(sma)