TZ71, FT30, SZ10: Panasonic mit neuen Kompaktkameras auf der CES
Mit drei neuen Kompakten bringt Panasonic sein Kameraangebot auf den aktuellen Stand. Neben der robusten FT30 ist auch die Nachfolgerin der Reisezoomkamera TZ61 dabei.
(Bild: Panasonic)
Zur Consumer Electronics Show in Las Vegas zeigen die Kamerahersteller stets ihre Kompaktkameraneuheiten fĂĽr das FrĂĽhjahr. Auch Panasonic macht in diesem Jahr keine Ausnahme. Mit TZ71, FT30 und SZ10 bringt das Unternehmen seine kompakte Mittelklasse auf den aktuellen Stand.
Reisezoomer Lumix TZ71
In der TZ-Reihe bringt Panasonic seine kompakten Reisezoom-Kameras unter. Die TZ71 ist hier das neue Spitzenmodell und damit die Nachfolgerin der TZ61. Tatsächlich betreibt Panasonic nicht nur Modellpflege, sondern bessert an entscheidender Stelle nach. So arbeitet die Neue zwar ebenfalls mit einem herkömmlichen 1/2,3-Zoll-Sensor (6 × 4,6 mm), anders als die TZ61 kommt sie laut Panasonic aber mit moderaten zwölf statt mit 18 Megapixeln aus. Das kommt der Größe der einzelnen Pixel zugute und sollte damit unter anderem für eine geringere Rauschanfälligkeit sorgen. Die Empfindlichkeit des Sensors liegt den technischen Daten zufolge erneut zwischen ISO 80 und ISO 6400. Fotos speichert die TZ71 auch in Raw. Filme nimmt sie mit Full-HD-Auflösung bei 50 Bildern pro Sekunde im AVCHD-Format auf.
Panasonic Lumix TZ71 in Bildern (5 Bilder)

(Bild: Panasonic)
Beim Objektiv belässt es Panasonic dann wieder bei der Vorgänger-Technik. Das 30-fache Zoomobjektiv soll erneut eine Kleinbild-äquivalente Brennweite von 24 bis 480 Millimetern abdecken und dabei auf eine mäßige Lichtstärke von f/3.3 bis f/6.4 kommen. Eine 5-Achsen-Bildstabilisierung soll auch bei langen Brennweiten verwacklungsfreie Bilder möglich machen.
Den Sucher quetscht Panasonic erneut in die linke obere Ecke der Gehäuserückseite. Seine Auflösung soll nun bei 1,16 Millionen Bildpunkten liegen. Der um 180 Grad schwenkbare Monitor löst laut Hersteller mit 1,04 Millionen Bildpunkten auf, was einer Auflösung von etwa 720 × 480 Pixeln entsprechen dürfte.
Die WLAN- und NFC-fähige TZ71 soll ab Anfang März in den Läden stehen. Einen Preis nannte Panasonic bisher nicht. Die Vorgängerin kostete zur Markteinführung knapp 430 Euro.
Alternative Lumix TZ58
(Bild:Â Panasonic)
Als günstige Alternative zur TZ71 will der Hersteller die TZ58 platzieren, die er deutlich magerer ausstattet. Ihr Sensor bringt es auf eine Auflösung von 16 Megapixeln, ihr Zoomobjektiv kommt auf eine Kleinbild-äquivalente Brennweite von 24 bis 480 Millimeter bei einer Lichtstärke von f/3.3 bis f/6.4.
Auch die TZ58 wird voraussichtlich ab März verfügbar sein. Preise stehen noch nicht fest.
Outdoorkompakte FT30
Mit der FT30 nimmt Panasonic eine weitere Outdoorkompaktkamera ins Programm. Eine Nachfolgerin der Spitzenmodells FT5 kann die Neue aber nicht sein, sie reiht sich vielmehr als sanfte Weiterentwicklung der kleinen FT25 ein.
Die FT30 soll bis in eine Tauchtiefe von acht Metern dicht halten, Stürze aus eine Höhe von 1,5 Metern überleben und auch noch bei Temperaturen von -10 Grad Fotos schießen. Bruchsicher wie die FT5 ist sie offenbar nicht. Für Taucher gibt es einen Unterwasser-Weißabgleich sowie eine integrierte Taschenlampen-Funktion.
Panasonic Lumix FT30 in Bildern (5 Bilder)

(Bild: Panasonic)
Wie in der FT25 arbeitet auch in der Neuen ein 16-Megapixel-CCD-Sensor (1/2,3-Zoll). Das Objektiv soll eine Kleinbild-äquivalente Brennweite von 25 bis 100 Millimetern abdecken und dabei auf eine nur mäßige Lichtstärke von f/3.9 bis f/5.7 kommen. Panasonic integriert einen Bildstabilisator.
Ihre Bilder kontrollieren können Fotografen laut Hersteller über einen LCD-Monitor mit einer Diagonalen von 6,7 Zentimetern. Zur Auflösung macht der Panasonic bisher keine Angaben. Der Monitor der FT25 kam über 230.000 Bildpunkte nicht hinaus. Im Vergleich zur FT25 erweitert Panasonic allerdings den internen Speicher, der nun bei 220 MB liegen soll.
Wie TZ71 und TZ58 soll auch die FT30 ab März in den Läden stehen. Eine Preisempfehlung stehe noch nicht fest. Die FT25 lag zur Markteinführung bei etwa 220 Euro.
Brot- und Butterzoomer SZ10
Die SZ10 soll auch noch in der Hosentasche oder im Sakko Platz haben, so Panasonic. Dafür ist sie nicht so zoomstark wie die TZ71. Ihr 12-fach-Zoomobjektiv soll eine kleinbildäquivalente Brennweite von 24 bis 288 Millimetern bei einer mäßigen Lichtstärke von f/3.1 bis f/6.3 abdecken, ein Bildstabilisator ist integriert. Wie die FT30 arbeitet auch die neue SZ10 mit einem 1/2,3-Zoll-CCD-Sensor mit einer Auflösung von 16 Megapixeln. Videos nimmt die Kamera in HD-Auflösung (720p) mit 25 Bildern pro Sekunde auf.
Panasonic Lumix SZ10 in Bildern (5 Bilder)

(Bild: Panasonic )
Einen Sucher findet im Gehäuse der schlanken Kompakten keinen Platz. Dafür soll ein um 180 Grad schwenkbares LCD beim Fotografieren helfen. Seine Auflösung liegt laut den technischen Daten bei 460.000 Bildpunkten, was etwa 480 × 320 Pixeln entsprechen dürfte.
Dazu spickt der Hersteller seine SZ10 mit allerhand Spielereien: So soll ein Soft-Skin-Modus Hauttöne anpassen können und der Verschlanken-Modus Gesichtszüge gefälliger wirken lassen – alles im Dienste der derzeit angesagten Selfies versteht sich.
Die WLAN-fähige SZ10 soll ab März in den Läden stehen. Auch für dieses Modell stehe der Preis noch nicht fest, so Panasonic. Die Lumix SZ8 mit ähnlichen technischen Daten kam 2014 auf eine Preisempfehlung von 160 Euro. (ssi)