CES: Elektro-Rollschuhe mit App-Anbindung für "tragbare" Mobilität

Nach der erfolgreichen Kickstarter-Kampagne sollen die "Rocketskates" mit eingebauten Elektromotoren in Kürze auch in Deutschland frei erhältlich sein.

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CES: Elektro-Rollschuhe mit App-Anbindung für "tragbare" Mobilität

(Bild: Nico Jurran / heise online)

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Den Begriff E-Skates für die "Rocketskates" der in Los Angeles beheimateten Firma Action Inc. zu verwenden, führt schnell zu Irritationen: So handelt es sich hierbei nicht um elektrfizierte Skateboards, die bereits seit einiger Zeit erhältlich sind. Vielmehr stellt Action Rollschuhe mit Elektromotoren her. Laut Hersteller stecken jeweils zwei Elektromotoren in einem Schuh -- oder besser einer Art nach vorne offenen Halbschuhen, in die man mit gewöhnlichen Schuhen steigt.

In die Rocketskates steigt man mit seinen eigenen Schuhen hinein; Gas gegeben wird durch Gewichtsverlagerung - was etwas Übung erfordert.

(Bild: Nico Jurran / heise online)

Ursprünglich als Kickstarter-Kampagne gestartet, sollen die Rocketskates ab Februar weltweit in drei Versionen angeboten werden, die sich vor allem in der Kapazität der Akkus und damit auch der maximalen Reichweite unterscheiden. Verfügbar sind Modelle, mit denen sich 6, 8 oder 10 Meilen zurücklegen lassen, also umgerechnet rund 10, 13 und 16 Kilometer. Laut Hersteller, der die Skates unter dem Motto "tragbare Mobilität" vermarktet, entspricht dies Akku-Laufzeiten von 45, 70 und 90 Minuten. Ein kompletter Ladevorgang soll rund 1,5 Stunden dauern.

Die maximale Geschwindigkeit beträgt laut Hersteller jeweils rund 19 km/h. In jedem der Schuhe ist ein Mikroprozessor mit Funkanbindung eingebaut. So soll sich das Paar Rocketskates auch untereinenander verständigen können. Dies ist laut Hersteller unter anderem wichtig, damit die Elektromotoren in beiden Schuhen auch mit der gleichen Geschwindigkeit laufen. Gas gibt man durch Gewichtsverlagerung, was anfangs gar nicht so einfach ist.

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Daneben bauen die Rollschuhe eine Verbindung zum Smartphone mit passender App auf, auf der man dann unter anderem die gefahrene Strecke nachverfolgen oder den Ladestatus der Akkus kontrollieren kann. Auch einfache Spiele und Social-Media-Apps sollen sich in Verbindung mit den Rocketskates nutzen lassen. Ein kostenloses SDK steht für Android- und iOS-App-Entwickler bereit. (nij)