App von Stanford-Klinikgruppe nutzt Apples HealthKit
Mit einer neuen Gesundheits-Anwendungen ist es möglich, Daten aus dem iPhone an Stanford Health zu senden. Dort soll es dann "virtuelle Checkups" geben.
Stanford-Gesundheits-App auf dem iPhone.
(Bild: Hersteller)
Apples Gesundheitsdateninitiative in Zusammenarbeit mit wichtigen US-Kliniken scheint erste FrĂĽchte zu tragen: Stanford Health, das Krankenhaussystem der kalifornischen Stanford University, hat in dieser Woche eine neue iPhone-App publiziert, die Apples HealthKit-Schnittstelle nutzt.
Die myHEALTH genannte Anwendung erlaubt es unter anderem, Termine zu machen, Gesundheitsdaten und Testergebnisse einzusehen sowie sogar einen Arzt per Videochat zu kontaktieren. Mit der HealthKit-Integration kann man Daten aus Apples Health-App direkt an die Klinik weiterreichen, wenn dies erwünscht ist. Auch sollen sogenannte virtuelle Checkups möglich sein, bei denen ein Fachmann die Daten analysiert.
Anfang Februar wurde bekannt, dass mittlerweile vierzehn Großkliniken in den USA mit HealthKit experimentieren. Dazu gehört auch das Stanford-Kliniksystem. Apples HealthKit dient hier vor allem der Versorgung von chronisch Kranken: Diese können Werte auch zuhause erfassen, beispielsweise Blutdruck oder Blutzucker. Die Infos werden dann vom Erfassungsgerät an die zugehörige App auf einem iPhone oder iPad übermittelt – und weiter an die Kliniken. Stanfords myHEALTH wendet sich allerdings an einen größeren Patientenkreis als nur chronisch Kranke.
Mehr Details zu Health lesen Sie im iOS-8-Report von Mac & i, der in Heft 4/2014 erschienen ist. (bsc)