ADFC: "Das Auto wird zum Luxusgut"
Das Fahrrad wird nach Einschätzung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) in Zukunft mehr und mehr das Auto zurückdrängen. Die Zukunft gehöre dem Pedelec, sagte der Vorsitzende des ADFC Mecklenburg-Vorpommern Steffen Burkhardt. „Das Auto wird zum Luxusgut.“
(Bild:Â ADFC/Marcus Gloger)
Das Fahrrad wird nach Einschätzung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) in Zukunft mehr und mehr das Auto zurückdrängen. Die Zukunft gehöre dem Pedelec, sagte der Vorsitzende des ADFC Mecklenburg-Vorpommern Steffen Burkhardt anlässlich einer Landesversammlung in Stralsund. „Das Auto wird zum Luxusgut.“ Mit Pedelecs sei es für viele Menschen möglich, den Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkauf mit dem Rad zurückzulegen. Dafür würden jedoch entsprechende Radwege gebraucht. Burkhardt wurde am Sonntag auf der Versammlung einstimmig in seinem Amt bestätigt. Der 51-Jährige steht seit 2013 an der Spitze des Verbandes.
Wie Burkhardt sagte, ist demnächst ein Treffen mit Landesverkehrsminister Christian Pegel (SPD) in Schwerin geplant. Dabei solle es um den Lückenschluss im Radwegenetz gehen – sowohl dem touristischen in landschaftlich schönen Regionen als auch dem Alltags-Radwegenetz. Zudem sollten Kombinationsmöglichkeiten von Rad und Bus oder Bahn ausgebaut werden. Das könnte auch die Menschen auf dem Land mobiler machen.
Der ADFC als Radfahrer-Lobby hat Burkhardt zufolge im vergangenen Jahr ein pädagogisches Projekt gestartet, mit dem Mitglieder Kita-Kinder und Grundschüler für das Radfahren begeistern wollen. In Ergänzung zur Verkehrserziehung etwa der Verkehrswacht bietet der ADFC Radkurse an, bei denen das Fahren und technische Dinge eine Rolle spielen. „Wir wollen, dass das Mama-Taxi überflüssig wird, dass Kinder allein mit dem Rad zur Schule fahren können.“ Das Projekt werde vom Land unterstützt.
(dpa) (mfz)