Wiesmann vor einem Comeback?
Der Sportwagenhersteller Wiesmann steht offenbar vor einem Comeback. Eine britische Investorengruppe hat die Kaufverträge für die Namens- und Markenrechte, die Produktionsanlagen und die Wiesmann-Immobilien unterzeichnet.
Der Sportwagenhersteller Wiesmann steht offenbar vor einem Comeback. Eine britische Investorengruppe hat die Kaufverträge für die Namens- und Markenrechte, die Produktionsanlagen und die Wiesmann-Immobilien unterzeichnet. Im Dezember 2015 müssten diese noch von der Gläubigerversammlung akzeptiert werden, teilte die Wiesmann Automotive GmbH mit. Die neuen Eigner wollen bereits ab 2016 einen neuen Sportwagen auf den Markt bringen. Nach Angaben eines Sprechers soll der Wagen auf den bisherigen Modellen aufbauen und wie bisher in Dülmen produziert werden.
Wiesmann stellte bis zur Insolvenz 2013 Roadster und Sportcoupés in Kleinserien her. Wer einen Roadster mit dem Gecko-Logo auf der Motorhaube kaufen wollte, musste Summen jenseits von 100.000 Euro zahlen. Die Motoren stammten von BMW. Seit Gründung des Unternehmens 1988 hat Wiesmann knapp über 1600 Luxus-Wagen mit den nostalgischen Karosserien ausgeliefert.
(dpa) (mfz)