Watson, warum verkaufen sich die Turnschuhe schlecht?

Damit Shop-Betreiber bei schlechten Verkäufen nicht im Dunkeln tappen, stattet IBM Commerce Insights mit Watson Analytics aus. Die Plattform soll Verantwortliche schnell mit Daten auf der eigenen Seite versorgen.

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Nigel Bruce

Um Aufklärung bemüht: Auch Namensvettern Watsons wie der von Nigel Bruce verkörperte, leicht naive Assistent Sherlock Holmes könnten häufig Einsichten einer KI-Plattform benötigen.

(Bild: imdb.com)

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Mit dem Integrieren der Watson Analytics in Commerce Insights setzt IBM seine Offensive der KI-Plattform fort. Laut einer Meldung der Entwickler geht das System dabei den "Empowered Customer" an, ein Kunde, dessen Bedürfnisse und Vorlieben ständig im Fluss sind. Dank des Werkzeugs könnten Entscheider sowohl auf erwartete Ereignisse wie Feiertage oder Jahreszeiten als auch auf unerwartete Begebenheiten wie das Wetter, Konkurrenz und neue Trends aus den sozialen Medien mit Daten und Analysen reagieren. Andernfalls würden viele Verantwortliche auf ihre Intuition oder ihre Erfahrung setzen.

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Beim Aufrufen von Commerce Insights stattet die Plattform die eigene Shop-Seite mit einem Overlay aus, das in Echtzeit Daten anzeigt. So lassen sich Produkte, die sich nicht so gut wie erwartet verkaufen, identifizieren und nach den Ursachen für die schlechte Leistung suchen. Als Beispiel stellt IBM einen Verkäufer mit Fitness-Waren vor, dessen Zahlen nicht den Erwartungen entsprechen. Dank Commerce Insights erkennt die Verantwortliche, dass die mobilen Zugriffe zwar wie geplant hoch sind, sich aber auf eine bestimmte geographische Region beschränken. So kann sie flugs an den richtigen Stellen Werbung ansetzen.

Neben den nackten Zahlen bietet die Umgebung dank Watson auch die Option, mit natürlicher, menschlicher Sprache nach Schwachstellen des eigenen Shops zu suchen. Beides lässt sich auch verbinden. Commerce Insights ist über IBMs Cloud Shop erhältlich, die Preise richten sich nach dem individuellen Kunden. (fo)