Neuer Apple-Patentantrag zum wasserdichten iPhone

Der neu veröffentlichte Antrag befasst sich weiter mit Techniken zur Abdichtung der anfälligen Gehäuseöffnungen. Ein "selbstheilendes Elastomer" soll die Anschlüsse schützen.

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Apple-Patentantrag

(Bild: Apple-Patentantrag)

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Apple hat eine Technik für ein "elektronisches Gerät mit verstecktem Anschluss" zum Schutz angemeldet, wie ein vom US-Patent- und Markenamt veröffentlichter Antrag zeigt. Der iPhone-Hersteller setzt sich darin erneut mit Möglichkeiten auseinander, die für Anschlüsse erforderlichen Gehäuseöffnungen abzudichten: Ein "selbstheilendes Elastomer" könne den Einlass verdecken und zugleich vor Umwelteinflüssen schützen, erklärt das Unternehmen.

Bestimmte leitfähige Kontaktstellen sollen dafür sorgen, dass ein eingeschobener Stecker trotz der elastischen Kunststoffversiegelung seine Funktion behält, erklärt Apple. Das Elastomer – etwa Silikon – sorge zugleich dafür, dass die im Inneren des Gerätes liegenden Komponenten auch bei einem eingestöpselten Stecker weiter vor externen Einflüssen geschützt werden.

Idealerweise dürfe das Elastomer trotz des ständigen Ein- und Ausstöpseln die Zugfestigkeit nicht verlieren, betont das Unternehmen, eine bestimmte Materialmischung soll dies sicherstellen.

Den Patentantrag 20150357741 hat Apple im Juni 2014 eingereicht. Der Konzern beschäftigt sich den Anträgen zufolge schon länger mit Techniken, um ein möglichst wasserdichtes iPhone zu produzieren – dazu zählt auch ein "Rolladen" für die Anschlüsse. iPhone 6s und 6s Plus scheinen kurzzeitiges Untertauchen in Wasser bereits deutlich besser zu überstehen als vorherige Generationen. (lbe)