Renault: Keine manipulative Software gefunden
Der französische Autohersteller Renault hat Durchsuchungen an einigen seiner Standorte bestätigt. Das Unternehmen arbeite vollständig mit der Antibetrugs- und Wettbewerbsbehörde DGCCRF des Wirtschaftsministeriums sowie dem Umweltministerium zusammen, hieß es in einer Mitteilung
Der französische Autohersteller Renault hat Durchsuchungen an einigen seiner Standorte bestätigt, nachdem die französische Presseagentur AFP berichtet hat, dass Ermittler Computer von Renault als Teil einer Überprüfung von Emissionstests beschlagnahmt haben. Das Unternehmen arbeite vollständig mit der Antibetrugs- und Wettbewerbsbehörde DGCCRF des Wirtschaftsministeriums sowie dem Umweltministerium zusammen, hieß es in einer Mitteilung.
(Bild: Renault)
Bei ersten Tests einer vom Umweltministerium eingesetzten Kommission sei keine betrügerische Software in Renault-Fahrzeugen gefunden worden, betonte das Unternehmen. Volkswagen hatte mit Hilfe einer Software Abgastests bei Dieselfahrzeugen manipuliert.
Unabhängig davon ermittle die Behörde des Wirtschaftsministerium. Von diesen Untersuchungen erwartet das Unternehmen sich aber eine Bestätigung der vorherigen Ergebnisse.
Nach einem ersten Bericht über die Durchsuchungen waren die Aktienwerte des französischen Autoherstellers um fast 20 Prozent eingebrochen. Später erholte sich der Kurs. Auch die Werte von Mitbewerber PSA Peugeot Citroën waren zeitweise betroffen.
(mit Material der dpa) (fpi)