Allianzdynamisch

Ferrari stellt mit dem GTC4 Lusso eine weitere Entwicklungsstufe seines sportlichen Grand-Tourer-Konzepts erstmals auf dem Autosalon in Genf (3. bis 13. März) vor. Der zweitürige Viersitzer bringt erstmals Allradantrieb mit Allradlenkung zusammen

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Maranello, 8. Februar 2016 – Ferrari stellt mit dem GTC4 Lusso eine weitere Entwicklungsstufe seines sportlichen Grand-Tourer-Konzepts erstmals auf dem Autosalon in Genf (3. bis 13. März) vor. Der zweitürige Viersitzer bringt erstmals Allradantrieb mit Allradlenkung zusammen. Ferrari beruft sich auf berühmte Vorgängermodelle wie den 330 GTC oder seine 2+2 Variante 330 GT, die zu Enzo Ferraris Lieblingsmodellen gehört haben sollen. Die "4" soll auf die Viersitzigkeit des Wagens hinweisen, "Lusso" ist weiter nichts hinzuzufügen.

Der Zwölfzylinder V-Motor mit 6262 Kubikzentimetern und 60 Grad Zylinderwinkel leistet 690 PS bei 8000 Touren. Seine Verdichtung von 13,5 erreicht fast die der Mazda Skyactiv-Motoren mit ihren 14:1 für Otto- und Dieselmotor und setzt damit einen Maßstab im Segment. Die Drehkraft wird mit 697 Nm bei 5750/min angegeben, von denen 90 Prozent bereits bei 1750/min zur Verfügung stehen sollen. Eine gute Fahrbarkeit sollte damit also sogar im Stadtverkehr gegeben sein. Die Beschleunigung wird mit 3,4 Sekunden von null auf 100 km/h beziffert, die Höchstgeschwindigkeit mit 335 km/h. Um das Beste aus dem neuen Konzept mit Allradantrieb und -lenkung herauszuholen, wird ein elektronisch gesteuertes Differenzial zum Torque Vectoring eingesetzt.

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Eine weitere GT-Variante bringt Ferrari heraus.
(Bild: Ferrari (alle))

Die Formen darf man als klassisch bezeichnen. Ein Eye-Catcher sind die Kiemen hinter den Vorderrädern mit vertikaler Jalousie. Der GTC4Lusso ist 4922 Millimeter lang, 1980 breit und 1383 hoch. Das Leergewicht gibt Ferrari mit 1790 Kilogramm an – allerdings nur in einer besonderen "Leichtgewichts-Ausstattung" mutmaßlich zum Preis eines neuen Kleinstwagens, die Gewichtsverteilung mit 47:53. Weitere Technische Details und Preise gibt Ferrari später bekannt. (fpi)