Elektroauto-Kaufprämie: BMW führt vor Renault

Im Vergleich zur Abwrackprämie hält sich der Andrang zur Kaufprämie für Elektroautos in Grenzen. Besonders beliebt ist ein Stromer aus Bayern.

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(Bild: dpa)

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Der Renault Zoe ist das Elektroauto, für das bislang die meisten Anträge auf eine Kaufprämie gestellt wurden. 184 Anträge entfielen auf dieses Modell, teilt das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit. Auf dem zweiten Platz folgt der BMW i3 mit 127 Anträgen, auf dem dritten mit dem Hybrid 224xe ein weiteres BMW-Auto. Insgesamt gingen seit dem 2. Juli 718 Anträge auf die auch Umweltbonus genannte Kaufprämie für Elektrofahrzeuge ein.

Nach Herstellern zusammengefasst führt BMW mit 225 Anträgen die Top 10 an. Renault auf dem zweiten Platz kommt auf 195, Volkswagen auf dem dritten auf 58 Anträge. Auf Mitsubishi entfielen 55, auf Nissan 46 und Mercedes-Benz 34 Anträge. Der Tabellensiebte Kia hat 32 Anträge vorzuweisen, Peugeot 19, Toyota 18 und Audi 15.

"Die Antragszahl entspricht den Erwartungen, auch wenn die Nachfrage im Vergleich zu 150.000 Anträgen in den ersten Tagen der Online-Beantragung für die Umweltprämie etwas verhaltener ist", erläutert BAFA-Präsident Arnold Wallraff. Das BAFA sei mit zehn neuen Mitarbeitern und verbesserten IT-Strukturen "bestens für die Abwicklung des Programms gerüstet. Ein 'Elektromobilitätschaos' wird es nicht geben".

Neben reinen Elektroautos werden auch Plug-In-Hybridelektrofahrzeuge (Elektro- und Verbrennungsmotor) gefördert. In Betracht kommen Fahrzeuge, für die ab dem 18. Mai 2016 ein Kauf- oder Leasingvertrag abgeschlossen wurde. 4000 Euro Prämie gibt es für jene, die sich für einen reinen "Stromer" entscheidet. Wer ein Hybrid-Fahrzeug kauft, erhält eine Prämie von 3000 Euro. Allerdings werden nur Modelle mit einem Listenpreis von maximal 60.000 Euro in der Basisversion gefördert. Die Prämie kann online beantragt werden.

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Update: Ursprünglich war der BMW i3 als das Auto ausgewiesen, für das die meisten Anträge gestellt wurden. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. (anw)