Customer Relationship Management: Propeller CRM - Verkaufen statt Verwalten
Unter dem Namen Propeller CRM greift das gleichnamige Unternehmen Platzhirsch Salesforce an. Dabei will es Kunden gewinnen, indem es alle Werkzeuge an einer zentralen Stelle bereitstellt: Gmail.
(Bild: Z22, CC BY-SA 4.0)
Unter dem Namen Propeller traut sich ein frisches CRM (Customer Relationship Management) Branchenriese Salesforce herauszufordern. In einem Blogeintrag stellt der Gründer der gleichnamigen Firma Eric Bouck den Dienst vor. Hier geht er ebenfalls auf die sich aufdrängende Frage ein, warum ein Kunde sich für den jungen Entwickler statt den Platzhirschen entscheiden sollte.
Alles an einer Stelle
So meint Bouck, dass Salesforce primär für Manager gedacht sei und entsprechend aufgebaut sei. Das System würde vor allem dem Überwachen und Verwalten von Verkäufen und Mitarbeitern dienen. Propeller stelle hingegen den Verkauf selbst an die zentrale Stelle. Die typische Arbeit teile sich in Bereiche wie das Verschicken von E-Mails, Tätigen von Anrufen, Meetings, Präsentationen und Prognosen recherchieren auf. Für all dies würden bereits zu viele isolierte Applikationen bereitstehen, doch Propeller will sie alle an einer Stelle bündeln.
(Bild:Â Propeller CRM)
Die dafür erkorene Stelle ist Gmail. Hier sollen sich E-Mails verfolgen lassen und Verkäufer können sich Erinnerungen schicken lassen. Außerdem können Nutzer Vorlagen für Nachrichten anlegen. Ziel ist es, den Posteingang nicht mehr verlassen zu müssen. So enthält Propeller ebenfalls Funktionen zum Erstellen von Kampagnen und Überwachen ihres Erfolgs. Intern lassen sich Daten zu Mitarbeitern und Kunden direkt erheben. Für die Nutzer selbst stehen außerdem Optionen zum Koordinieren von Aufgaben zur Verfügung. Beim Reporting müssen Verantwortliche ebenfalls kein externes Werkzeug wie Excel bemühen, Statistiken lassen sich direkt im Dashboard abrufen.
Für Interessierte steht eine auf 14 Tage beschränkte Demo bereit. Anschließend kostet Propeller momentan 29 US-Dollar pro Nutzer im Monat, ein von 59 US-Dollar herabgesetzter Preis für frühe Kunden des jungen Unternehmens. (fo)