Audi Q3 mit frischem Antlitz
Der Audi Q3 ist seit 2011 auf dem Markt und wurde seit dem nur wenig verändert. Trotzdem ist er nach wie vor sehr gefragt. Nun gibt es ein paar Updates, von denen allerdings nicht alle Versionen profitieren. Sie dürften nur ein Vorgeschmack auf größere Veränderungen sein
(Bild: Audi)
Ingolstadt, 16. September 2016 – Vor ziemlich genau drei Jahren drückte unser Autor Clemens Gleich seine Verwunderung über die Beliebtheit des Audi Q3 aus. Das hochgesetzte A3-Derivat könne alles etwas schlechter als das Original und sei auch noch teurer. Nun ist der A3 zwar deutlich beliebter als der Q3, doch über mangelnden Zuspruch kann sich Audi auch beim SUV nicht beklagen. Fast 20.000 Audi Q3 konnte Audi in den ersten acht Monaten dieses Jahres verkaufen.
Es gibt nicht viele Konkurrenten, die da mithalten können, mal ganz abgesehen davon, dass Audi diesen Marktanteil mit einem Auto schafft, dass seit 2011 auf dem Markt ist und seitdem nur in Details verändert wurde. Nach ziemlich genau fünf Jahren gibt es nun ein paar weitere Kleinigkeiten, die Audi für veränderungsbedürftig erachtet hat. Von einer grundlegenden Modellpflege zu sprechen, wäre allerdings stark übertrieben.
Audi Q3 mit frischem Antlitz (12 Bilder)

(Bild: alle Audi)
Auf Abgrenzung bedacht
Die Updates zielen laut Audi darauf ab, die beiden Ausstattungslinien „Design“ und „Sport“ deutlicher voneinander und vor allem von der aufpreisfreien Basis abzugrenzen. Nur in der Sport-Version bekommt das SUV eine leicht veränderte Front mit größeren Lufteinlässen als bei den anderen Modellen. Der Kühlergrill ist „steingrau“ lackiert – es schon Zeiten, in denen die Kreativabteilungen solche Farben schwungvoller umschrieben haben. In der Variante „Design“ ist der Unterschutz aus Kunststoff in mattem Silber gehalten, ein Teil der Stoßfänger und der Radläufe auch hier steingrau. Beim neuen S line Sportpaket ist die Kontrastfarbe Schwarz, dazu sollen Rauten in den Lufteinlässen dem SUV zu optischer Sportlichkeit verhelfen.
Am Sondermodell sind dann allerlei Anbauteile in Schwarz gehalten, so zum Beispiel Fensterschachtleisten, Gehäuse der Außenspiegel und ein Dachkantenspoiler. Im Innenraum gibt es zusätzlich Sportsitze, die mit Stoff und Leder bezogen sind. Wer zuzahlen mag, kann den Stoffanteil auch verbannen. Serienmäßig gibt es dazu ein Sportfahrwerk, das den Q3 20 mm tiefer legt, ein Fahrerlebnisschalter, mit dem sich Dinge wie das Ansprechverhalten des Gaspedals verändern lassen, ein Bordcomputer und 19-Zoll-Alufelgen.
Braun ist raus
Dazu hat Audi festgestellt, dass die Farbe Braun gerade nicht angesagt ist und sie durch ein frisches Grün ersetzt. Der so aufgefrischte Q3 eght ab Herbst ins Rennen um die Kunden. Die Preise für die Linien „Sport“ und „Design“ beginnen unverändert 30.100 Euro, das Sondermodell soll mindestens 33.050 Euro kosten. Wer sich für den Q3 interessiert, sollte bedenken, dass die bisherigen Beständigkeit nicht mehr lange Bestand haben kann. Vermutlich wird es schon im laufe des kommenden Jahres, spätestens aber 2018 größere Veränderungen am Q3 geben. Schließlich hat er mit Audi Q2, Seat Ateca und VW Tiguan intern ordentlich Konkurrenz bekommen.
(mfz)