Oracle-Chef ist kein Pirat
Neider werfen dem draufgängerischen Milliardär und Oracle-Chef Larry Ellison so allerhand vor. Ein Freibeuter, der seine Schiffe nicht bezahlt, ist er aber nicht.
Neider werfen dem draufgängerischen Milliardär und Oracle-Chef Larry Ellison so allerhand vor. Ein Freibeuter, der seine Schiffe nicht bezahlt, ist er aber nicht. Das hat er jetzt sogar schriftlich. Ein kalifornisches Gericht hat ihn von dem Vorwurf freigesprochen, einen Schiffsmakler bei dem Kauf einer 10-Millionen-Dollar-Yacht um 700.000 Dollar Provision prellen zu wollen. Dieser glaubte nämlich, dass Ellison vor dem Kauf des 60 Meter langen Kreuzers einen Maklervertrag mit ihm geschlossen habe. Die Jury sah dies anders und urteilte ohne Gegenstimme für Ellison.
Den Stein des Anstoßes hat Oracles erster Mann bereits wieder verkauft – und dafür zwei größere Boote erstanden. In den Ruin treibt ihn das nicht: Schließlich liefert er sich mit Bill Gates einen harten Kampf um den Titel "Reichster Mann der Welt". (adb)