Samsung unterschreibt Lizenzvertrag mit Rambus
Der Speicherchip-Hersteller Samsung hat mit Rambus einen Lizenzvertrag zur Nutzung von Rambus-Patenten für SDRAM, DDR-SDRAM und Speichercontrollern unterzeichnet.
Der südkoreanische Speicherchip-Hersteller Samsung hat mit Rambus einen Lizenzvertrag zur Nutzung von Rambus-Patenten für SDRAM, DDR-SDRAM und Speichercontrollern unterzeichnet. Damit reiht sich der laut Dataquest marktführende DRAM-Produzent in die Riege derjenigen Unternehmen ein, die einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit Rambus aus dem Weg gehen wollen. Bisher zahlen außer Samsung auch die japanischen Chipschmieden Hitachi, NEC, Oki und Toshiba an Rambus. Für den Speicherchip-Designer sind die DDR- und SDR-SDRAM-Lizenzgebühren ein wichtiges Umsatz-Standbein.
Die Rechtsgrundlage für die Lizenzforderungen ist allerdings umstritten. Andere Speicherhersteller wie Micron, Infineon oder Hyundai wollen deshalb gegen Rambus klagen. Rambus verfolgt seine Lizenzpolitik jedoch aggressiv und ist fest entschlossen, seine Ansprüche durch Klagen, beispielsweise gegen Infineon und Hyundai, durchzusetzen. (ciw)