Peking: Fahrverbote für alte Autos

In der chinesischen Hauptstadt Peking wird ab Mitte Februar 2017 fast eine halbe Million ältere Autos an Werktagen von den Straßen der Innenstadt verbannt, um die gravierende Luftverschmutzung zu bekämpfen.

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(Bild: press-inform)

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Das Fahrverbot wird vor allem die ärmeren Einwohner von Peking treffen, die in den Hutongs leben.

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In der chinesischen Hauptstadt Peking wird ab Mitte Februar 2017 fast eine halbe Million ältere Autos an Werktagen von den Straßen der Innenstadt verbannt, um die gravierende Luftverschmutzung zu bekämpfen. Das Fahrverbot gilt für 456.000 Autos, die nur die Abgasnormen Euro 1 und 2 erfüllen, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua. Sie dürfen dann nur außerhalb der fünften Ringautobahn fahren, die sich zehn Kilometer vom Stadtzentrum entfernt um die Hauptstadt zieht. Der Straßenverkehr trägt in der Hauptstadt demnach zu 31 Prozent zur Belastung mit gesundheitsgefährlichem Feinstaub (PM 2,5) bei. In Peking fahren 5,7 Millionen Autos. Fahrzeuge, die nur die Standards Euro 1 und 2 erfüllen, machen davon acht Prozent aus.

Wenn eine der beiden höchsten Smogalarmstufen Rot oder Orange gegeben wird, dürfen solche älteren Autos schon ab Mitte Dezember 2016 im ganzen Stadtgebiet nicht mehr fahren. Als erste chinesische Stadt hatte Peking 2008 eingeführt, dass alle neu zugelassenen Autos in Peking mindestens die Abgasnorm Euro 4 erfüllen müssen. Ohnehin gilt für alle Benzin-Autos je nach Nummernschild an einem Tag der Arbeitswoche tagsüber ein Fahrverbot. Nur Elektroautos dürfen immer fahren.

(dpa)

(mfz)